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quinta-feira, 29 de julho de 2010

UNESCO-Welterbekonferenz in Brasilia

Im Interview mit DW-WORLD.de äußert sich der brasilianische Kulturminister Juca Ferreira zur Bedeutung der Welterbestätten für die Entwicklungschancen eines Landes.

Brasilia, die von Stararchitekt Oscar Niemeyer am Reisbrett entworfene Metropole war die erste moderne Stadt, die mit dem Welterbetitel ausgezeichnet wurde. Heute, 50 Jahre nach ihrer Erbauung, tagt hier die 34. Welterbekonferenz der UNESCO. Delegationen aus 187 Ländern sind in der brasilianischen Hauptstadt zusammengekommen um über die Aufnahme neuer Orte in die Liste der Welterbestätten zu beraten. 890 Orte, Landschaften und Gebäude aus 148 Ländern umfasst die Liste derzeit, 17 davon befinden sich in Brasilien (zehn Naturerbe- und sieben Kulturerbestätten).

In diesem Jahr hat Brasilien den Platz des Heiligen Franziskus (Praça de São Francisco) in der Kolonialstadt São Cristóvão, im Bundesstaat Sergipe, als Weltkulturerbe vorgeschlagen. Die Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstandene Bebauung des Platzes repräsentiere symbolisch die iberische Kultur in Brasilien, so die Begründung.


Im Interview mit DW-WORLD.de hat sich der Präsident des Welterbekomitees, Juca Ferreira, zu den aktuellen Welterbestätten, zum Beitrag Brasiliens und zu den Schwierigkeiten bei der Erhaltung der geschützten Orte geäußert.


Der brasilianische Kulturminister und Präsident der Welterbekomitees, Juca Ferreira (Quelle: Kulturministerium Brasilien)
Deutsche Welle: Herr Ferreira, wie bewerten Sie die derzeitige Situation der Welterbestätten? Und wie sehen Sie die Welterbekonvention als Kooperationsmechanismus zwischen den Mitgliedsländern?
Juca Ferreira: Die Konvention erfährt viel Zuspruch und wir werden bald in der Lage sein, den eintausendsten Ort als Welterbestätte auszuzeichnen. Das hat wesentlich zur Bewusstseinsbildung in den Gesellschaften der Länder beigetragen, in denen geschützte Welterbestätten liegen. Es gibt aber noch viel zu tun. Wir müssen uns vor allem mit dem Ungleichgewicht bei der Verteilung der anerkannten Welterbestätten zwischen Europa und Nordamerika auf der einen und den arabischen und afrikanischen Ländern sowie Lateinamerikas auf der anderen Seite auseinandersetzen. Diese letztgenannten Regionen sind immens reich an kulturell wertvollen Stätten, aber bislang sind nur sehr wenige von ihnen als Weltkulturerbe anerkannt worden. Diesem Missverhältnis muss dringend entgegengewirkt werden.

Welche Rolle spielt Brasilien im Welterbekomitee?
Brasilien ist in der UNESCO immer schon ein aktives Land gewesen. Brasilia ist als erste moderne Weltkulturerbestätte anerkannt worden; dahinter steckten damals die Bemühungen Brasiliens um das Konzept des Welterbes zu erweitern. Zum Welterbe zählen seitdem nicht allein die Spuren der Vergangenheit, sondern auch die der Gegenwart. Die Aufnahme Brasilias in die Weltkulturerbeliste war entscheidend für eine qualitative Vertiefung der Konvention. Diese Erfahrung wollen wir jetzt in dem neu zu gründenden Ausbildungszentrum für Weltkulturerbe-Manager einbringen. Ziel ist es, sowohl auf öffentlicher als auch auf zivilgesellschaftlicher Ebene in Lateinamerika und in den portugiesischsprachigen Ländern Afrikas Strukturen zur Erhaltung der Welterbestätten aufzubauen. Das spiegelt auch die die wachsende Rolle Brasiliens innerhalb der UNO wieder.

Stadtansicht von Brasilia (Foto: AP) 
Die von Architekt Oscar Niemeyer entworfene Hauptstadt Brasilia wurde als erste moderne Metropole mit dem Weltkulturerbetitel ausgezeichnet


Wo sehen Sie die derzeit größten Schwierigkeiten beim Erhalt der Welterbestätten?
Es gibt überall große Probleme zu bewältigen. Aber man muss unterscheiden zwischen Natur- und Kulturerbestätten. Für Naturstätten gibt es feste Kriterien, während jede einzelne Kulturstätte eine eigene Diagnose benötigt, was die Probleme vervielfacht, vor allem wenn es sich um Orte im urbanen Raum handelt.
Seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat Brasilien eine rasante Verstädterung erlebt. Bis 1960 lebten nur 20 Prozent der Brasilianer in den Städte, heute sind es über 80 Prozent. Wir sind eines der Länder mit dem schnellsten Städtewachstum, aber es war ein planloses, unkontrolliertes Wachstum, das zu Lasten der urbanen Infrastruktur gegangen ist. Das hat sich auf unser kulturelles Erbe ausgewirkt. Und heute erlebt Brasilien eine Phase rasanten Wirtschaftswachstums, was die Probleme noch potenziert.

Befürchten Sie einen möglichen Konflikt zwischen dem schnellen Wirtschaftswachstum und dem Erhalt von kulturell wertvollen Bauten und städtischen Landschaften?
Daran besteht kein Zweifel, aber wir können das Problem lösen. Das Wachstum muss kein Feind des Denkmalschutzes sein. Man kann den Denkmalschutz auch als Teil des Wirtschaftswachstums begreifen. Wenn die Konservierung alter Bausubstanz sinnvoll gestaltet wird, dann kann sie nicht nur zum Erhalt des kulturellen Erbes beitragen sondern auch einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Lebensqualität leisten. Ein gutes Beispiel ist der Iguaçu-Nationalpark, der erste brasilianische Naturpark, der von der UNO als Welterbe anerkannt worden ist. Seitdem ist der Nationalpark zu einem Tourismusmagneten geworden. Und die Zahl der Besucher, die das unmittelbare Naturerlebnis suchen, wächst konstant. Es ist also nicht nötig, etwas zu zerstören um wirtschaftliches Wachstum zu erzielen.
Aber diese Diskussion ist nicht einfach zu führen, denn der traditionelle Wachstumsgedanke berücksichtigt nicht die Bedeutung der natürlichen Ressourcen und des kulturelle Erbes. Diese Aspekte müssen in das Wachstum mit eingerechnet werden. Für Brasilien bedeutet das einen Paradigmenwechsel. Denn seit der Ankunft der Portugiesen vor 500 Jahren gab es eine konstantes Wachstum, das sich jedoch unausgewogen entwickelt hat und sich negativ aus die Lebensqualität der Menschen sowie auf die natürliche Ressourcen und das kulturelle Erbe ausgewirkt hat.
Wir müssen zu einem neuen Interessenausgleich kommen, und das setzt die politische Bewusstseinsbildung der gesamten Gesellschaft voraus. Dabei spielt der Staat als Hüter des kulturellen Erbes eine wichtige Rolle.

Fonte: Interview: Ericka de Sá, Redaktion: Mirjam Gehrke
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5841815,00.html

Points of culture: what Brazil can teach Britain about art



A series of debates at the Southbank Centre shows how Brazil understands things that supposedly 'developed' countries don't – not least about the transformative social power of art.

Twenty years ago, it seemed as if Brazil couldn't stop dreaming about its future. Now the future has arrived; Brazil is an economic and political world leader with a seat at the globe's most influential table. Yet the country still faces the fundamental renegotiations of power – between rich and poor, women and men, black and white, indigenous and immigrant, city and rural communities. Recognising that without a new and radical approach Brazil will never achieve its promise for a just society, engaged artists in the favelas of Rio de Janeiro, Sao Paulo, Salvador and in rural areas across the country are pioneering new approaches to giving communities a real voice. But their work doesn't spring randomly from unconnected initiatives – it's part of a strategic plan to create an entire network of socially committed cultural projects.

In 2003, the Brazilian government created an initiative called Points of Culture: thousands of community and arts projects of all sizes and types that would work to strengthen people's involvement in the life of their neighbourhoods and the larger society. The idea came from the legendary musician Gilberto Gil who had agreed to become culture minister for a five-year period under President Lula. The very act of having artists in the centre of government sent a signal of serious intent. Throughout his ministry poets, playwrights and philosophers worked in the executive, bringing a new language of aspiration and inventiveness to that of government.

But what does it mean when politicians pledge to put "imagination at the service of the people", as the Brazilian government has done? First, it's a recognition that culture and positive cultural expression is the foundation of identity and pride for all of us. But culture isn't simple, and one size doesn't fit all – it's very personal, particular to individuals, groups, tribes, neighbourhoods and regions. It has to spring from the circumstances of place, economics and tradition, and be captured in vivid and powerful ways. Second, politicians in Brazil believe that professional artists can play a key role in developing people's confidence, happiness and sense of self. Third, it's a declaration of their respect and love for the people of Brazil – regardless of their economic or educational privilege – and a desire to improve the lives and opportunities of all those millions of citizens who remain marginalized and unable to fulfil their potential. It was a bold, demanding mission to launch and to sustain, but one that has proved so successful it is now spreading to other parts of Latin America.

When I was creating Southbank Centre's summer-long Festival Brazil, I wanted to reveal what Brazil was thinking about; how its artistic vitality is bound up in its democratic urge to transform and reinvent the world, and how much the artists of Brazil believe in the creative capacity of everyone. Tonight, in a debate entitled The Edge of the Future: Renegotiating Power, Jose Junior – who founded the powerful AfroReggae movement – discusses the choice of young people to turn away from drug and gun culture and towards music, dance and poetry as a way of finding status and "family". Tomorrow, Luiz Eduardo Soares, formerly Brazil's National Secretary of Public Security, a man who dealt with some of Rio's most alarming clashes between police and gangs, will talk about how hip-hop artists and photographers helped him forge communication between lawmakers and young people.

For both these debates, there will be weighty contributions from some of the UK's important cultural projects, too. We will hear from the Koestler Trust, who work with prisoners and young offenders, about why the arts serves as a unique tool of rehabilitation. And Camila Batmanghelidjh brings her experience and vision of Kids Company and the central role that the arts can play in supporting young people to manage their circumstances differently.

The UK currently has the finest arts ecology in the world, including many outstanding cultural initiatives that work at grassroots level. But it doesn't have a comprehensive programme that offers communities – and particularly young people – the right to work with artists in ways that would substantially change their sense of what is possible. Britain is a society in flux, and we need bold ideas that strengthen our communities. Brazil's belief in the importance of culture to the lives of its people is far-sighted, and can provide inspiration to us all.

Fonte: Jude Kelly, guardian.co.uk, Friday 23 July 2010
http://www.guardian.co.uk/artanddesign/2010/jul/23/brazil-tackling-crime-with-art

terça-feira, 27 de julho de 2010

Brasil terá Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio

Abertura do Centro reforça proposta de valorizar a cooperação internacional
no Comitê do Patrimônio Mundial


O Brasil e a Unesco (Organização das Nações Unidas para a Educação, a Ciência e a Cultura) vão formalizar, durante a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial, a criação do Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio, no Palácio Gustavo Capanema, no Rio de Janeiro.

A assinatura do protocolo deverá ocorrer até segunda-feira, dia 26 de julho. A abertura oficial da 34ª Sessão será realizada no domingo (25) e contará com as presenças do presidente da República, Luiz Inácio Lula da Silva, do ministro da Cultura e atual presidente do Comitê do Patrimônio Mundial, Juca Ferreira, do presidente do Instituto do Patrimônio Histórico e Artístico Nacional (Iphan), Luiz Fernando de Almeida, da diretora-geral da Unesco, Irina Bokowa, e do diretor do Centro do Patrimônio Mundial, Francesco Bandarin.

O Centro é o resultado do esforço brasileiro para a cooperação técnica internacional e foi aprovado na 35ª Conferência Geral da Unesco, realizada ano passado na França. Entre suas missões estratégicas estão a capacitação profissional e o aperfeiçoamento dos instrumentos de gestão do patrimônio e que esse seja considerado um recurso e instrumento de promoção do desenvolvimento das nações.

Em suas ações de formação, intercâmbio e produção de conhecimentos, o Centro tem como foco a implementação das Convenções da Unesco para a Proteção do Patrimônio Mundial, Cultural e Natural, de 1972, para a Salvaguarda do Patrimônio Cultural Imaterial, de 2003, e para a Proteção e Promoção da Diversidade das Expressões Culturais, de 2005.

Meta é incentivar a cooperação internacional

O Comitê do Patrimônio Mundial definiu quatro objetivos estratégicos para considerar um bem como Patrimônio Mundial, conhecidos como os 4 Cs: credibilidade, conservação, capacitação e comunicação, respectivamente. A delegação brasileira irá propor que volte à pauta o chamado 5º C, de cooperação. A intenção é incentivar os países a realizarem ações conjuntas para capacitar pessoas a atuarem na preservação dos patrimônios, com parcerias nos moldes da que já existe entre o Brasil e 18 países da América Latina, África e Ásia, organizadas pelo Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio.

Apesar de ainda não fazer parte dos objetivos estratégicos, a cooperação técnica já é um dos propósitos do Fundo do Patrimônio Mundial, que todos os anos destina mais de 4 milhões de dólares para auxiliar os Estados Partes a manterem a integridade de seus bens. A verba também é usada para ações emergenciais e treinamento de especialistas para trabalharem na pesquisa e conservação dos patrimônios.

Fonte: Comunicação Social/MinC
http://www.cultura.gov.br/site/2010/07/22/assinatura-de-protocolo/

Centro Regional de Formação do Patrimônio

Sexto Centro Regional de Formação é criado no Brasil

O sexto Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio será localizado no Brasil. Atualmente, Noruega, China, México, África do Sul e Bahrein são os únicos países a possuírem esse tipo de instituição. No caso brasileiro, a sede se fixará no Rio de Janeiro, no Palácio Gustavo Capanema, e os cursos serão gratuitos, com início a partir do próximo ano.

A criação do Centro foi formalizada com a assinatura de protocolo ocorrida na manhã desta segunda-feira, 26 de julho, em Brasília, durante a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial, evento promovido pela Organização das Nações Unidas para a Educação, a Ciência e a Cultura (Unesco), com a coordenação do Ministério da Cultura (MinC) e do Instituto do Patrimônio Histórico e Artístico Nacional (Iphan), órgãos com os quais a Unesco firmou o protocolo.

A solenidade foi rápida e contou com a presença de várias autoridades, como o ministro da Cultura, Juca Ferreira, que também é o presidente do Comitê do Patrimônio Cultural Mundial da Unesco; o presidente do Iphan, Luiz Fernando de Almeida; a diretora-geral da Unesco, Irina Bokova; o diretor do Centro do Patrimônio Mundial, Francesco Bandarin; o representante permanente do Brasil junto à Unesco, embaixador João Carlos de Souza Gomes, e outras personalidades. Logo em seguida, houve uma entrevista coletiva à imprensa.

Parceria com a Unesco

O ministro Juca Ferreira destacou a importância da parceria com a Unesco, que, segundo ele, “é decisiva para a continuidade da nossa experiência de gestores do patrimônio”. Ele mencionou a questão do reconhecimento, por parte da Unesco, do trabalho que vem sendo desenvolvido no Brasil nesse campo e valorizou a atuação do Iphan ao longo da história. Segundo o ministro, “o grande problema no Brasil é a relação entre desenvolvimento e patrimônio”, e nessa área defendeu a necessidade de um engajamento da sociedade.

Para o presidente do Iphan, a assinatura do protocolo é um momento muito importante para a política de patrimônio no Brasil, na América do Sul e nos países africanos da Comunidade dos Países de Língua Portuguesa (CPLP). “Essa assinatura culmina um processo que demorou três anos de trabalho nesse sentido. Saímos da fase de planejamento para uma fase de efetivação”, comemorou Luiz Fernando. Segundo ele, o Centro também será como um observatório de políticas públicas para a área do patrimônio e também de transferência de conhecimentos.

De acordo com o diretor do Centro do Patrimônio Mundial, Francesco Bandarin, a criação do Centro Regional de Formação para a Gestão do Patrimônio faz parte de uma estratégia da Unesco e é uma resposta ao grande desafio que ocorre nessa área. Ele disse que no final de 2010, em Bahrein, a rede formada pelos seis centros vai se reunir - este será o primeiro encontro mundial -, ocasião em que haverá intercâmbio de informações e de conhecimentos.

Irina Bokova voltou a defender a elaboração de medidas de proteção inovadoras e uma maior cooperação internacional. “Em todas as regiões do mundo, os bens do Património Mundial são afetados por questões não só naturais, mas também econômicas”, afirmou.

Resultado

O Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio é produto do esforço brasileiro para a cooperação técnica internacional e foi aprovado na 35ª Conferência Geral da Unesco, realizada, em 2009, na França. Entre suas missões estratégicas está a capacitação profissional e o aperfeiçoamento dos instrumentos de gestão do patrimônio, que pode ser considerado um recurso de promoção do desenvolvimento das nações. O Centro brasileiro também vai capacitar técnicos da América Latina e de países africanos da CPLP.

A 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial, aberta ontem à noite (25 de julho), no Teatro Nacional Claudio Santoro, em Brasília, será realizada até o dia 3 de agosto, com a participação de cerca de 800 pessoas de 187 países. O Comitê vai analisar pedidos de inscrição de 41 novos sítios na lista do Patrimônio Mundial, apresentados por 35 países.

Desde ontem, data da abertura do encontro, a Guiné Equatorial aderiu à Convenção do Patrimônio Mundial, tornando-se o 188º país a fazer parte do Comitê do Patrimônio Mundial da Unesco. O encontro se realiza no Centro de Convenções do Royal Tulip Brasília Alvorada Hotel.

Fonte: Comunicação Social/MinC
http://www.cultura.gov.br/site/2010/07/26/patrimonio-mundial-da-unesco/

quarta-feira, 21 de julho de 2010

Comitê do Patrimônio Mundial - II

Brasília sediará a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial de 25 de julho a 3 de agosto

Cerca de 800 representantes, de 187 países, irão avaliar a inclusão de patrimônios naturais, culturais e mistos em lista de proteção

De 25 de julho a 3 de agosto, Brasília sediará a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial da Organização das Nações Unidas para a Educação, a Ciência e a Cultura (Unesco), encontro anual promovido pelo Centro do Patrimônio Mundial.

A cerimônia de abertura, às 18h, do dia 25, no Teatro Nacional Claudio Santoro, deve contar com a participação do presidente da República do Brasil, Luiz Inácio Lula da Silva, do atual presidente do Comitê do Patrimônio Mundial e ministro da Cultura, Juca Ferreira, e da diretora-geral da Unesco, Irina Bokova. É a segunda vez que a capital brasileira recebe a Sessão. A primeira foi em 1988, um ano após o seu reconhecimento como Patrimônio Cultural Mundial.

Nos 12 dias de reunião, cerca de 800 representantes dos 187 Estados-Partes vão analisar a possibilidade de inclusão de 41 itens na Lista do Patrimônio Mundial da Unesco, como bens naturais, culturais e mistos, apresentados por 35 países. O Comitê também vai avaliar o estado de conservação de 31 patrimônios que já conquistaram este reconhecimento, mas estão na Lista do Patrimônio Mundial em Perigo e decidir se incluem nessa lista novos bens que necessitem de atenção especial.

Ao se tornar Estado-Parte, cada nação assume o compromisso de identificar possíveis novos candidatos à lista de preservação e a proteger aqueles considerados Patrimônios da Humanidade. Ao todo, 148 países têm 890 bens na Lista do Patrimônio Mundial, 19 no Brasil, que não possui nenhum patrimônio em risco e deve ter avaliada este ano a candidatura da Praça de São Francisco, no município de São Cristóvão, em Sergipe.

Reuniões serão fechadas

As reuniões da 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial serão realizadas a portas fechadas e comunicados informarão as possíveis alterações na lista de bens ou nos critérios adotados pelo Comitê.

Além de avaliar o estado de conservação dos patrimônios e a inclusão de novos bens na lista, o Comitê vai eleger seu novo presidente e deliberar sobre as propostas de caráter técnico apresentadas pelas delegações.

Os profissionais de imprensa credenciados terão espaço para trabalhar no centro de imprensa, instalado no saguão do Teatro Brasília, que fica no Hotel Royal Tulip Brasília Alvorada. Haverá estações de trabalho, conexão à internet e aparelho de fax.

Bens brasileiros na Lista do Patrimônio Mundial Natural

1. Parque Nacional do Iguaçu (PR)
2. Costa do Descobrimento (BA e ES)
3. Parque Nacional Serra da Capivara (PI)
4. Reservas da Mata Atlântica (SP e PR)
5. Parque Nacional do Jaú (AM)
6. Complexo de Áreas protegidas do Pantanal Matogrossense (MT e MS)
7. Áreas Protegidas do Cerrado: Chapada dos Veadeiros e Parque Nacional das Emas (GO)
8. Ilhas Atlânticas Brasileiras - Reservas de Fernando de Noronha e Atol das Rocas (PE/RN)
9. Parque Nacional da Serra da Capivara (PI)
10. Complexo de Áreas Protegidas da Amazônia Central

Bens brasileiros na Lista do Patrimônio Mundial Cultural

1. Conjunto Arquitetônico e Urbanístico de Ouro Preto (MG)
2. Centro Histórico de Olinda (PE)
3. As Missões Jesuíticas Guarani, Ruínas de São Miguel das Missões (RS)
4. Santuário do Bom Jesus de Matosinhos em Congonhas do Campo (MG)
5. Centro Histórico de Salvador (BA)
6. Plano Piloto de Brasília (DF)
7. Centro Histórico de São Luís (MA)
8. Centro Histórico de Diamantina (MG)
9. Centro Histórico da Cidade de Goiás (GO)

No site oficial do Comitê do Patrimônio Mundial - www.34hc.brasilia2010.gov.br - estão disponíveis todas as informações sobre a 34ª Sessão, como local do evento, documentos do Patrimônio Mundial, hotéis, sobre Fórum Juvenil do Patrimônio Cultural, etc., em quatro idiomas: português, inglês, espanhol e francês.

Informações: (61) 2024-6194/3226-8907, na Assessoria de Imprensa do Iphan/MinC; (61) 2024-2407, na Comunicação Social/MinC; e (61) 2106-3536, na Assessoria de Comunicação da Unesco no Brasil.

Fonte: Comunicação Social/MinC
http://www.cultura.gov.br/site/2010/07/20/protecao/

sexta-feira, 9 de julho de 2010

Comitê do Patrimônio Mundial

Credenciamento da imprensa para a 34ª Sessão poderá ser feito até 15 de julho

Brasília sediará, de 25 de julho a 3 de agosto, no ano de seu cinquentenário, a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial, encontro anual promovido pelo Centro do Patrimônio Mundial da Organização das Nações Unidas para a Educação, a Ciência e a Cultura (Unesco). É a segunda vez que a capital brasileira recebe a Sessão. A primeira foi em 1988, um ano após a cidade ser reconhecida como Patrimônio Mundial.

A 34ª Sessão terá a duração de 12 dias, ocasião em que mais de 180 delegações dos países participantes irão discutir sobre as novas candidaturas de inscrição na Lista do Patrimônio Mundial, além de analisar o estado de conservação e de risco daqueles que já são declarados Patrimônio da Humanidade.

O ministro da Cultura, Juca Ferreira, é o atual presidente do Comitê do Patrimônio Mundial. Estima-se que cerca de 800 representantes de todos os países estejam em Brasília para a reunião.

Fórum Juvenil

O Ministério da Cultura, por meio do Instituto do Patrimônio Histórico e Artístico Nacional (Iphan/MInC), em parceria com a Federação Brasileira dos Albergues da Juventude, promoverá o Fórum Juvenil do Patrimônio Cultural, entre os dias 16 e 26 de julho. A iniciativa tem início dez dias antes da 34ª Reunião e terá a participação de 45 jovens, de 18 a 24 anos, de diversos países, selecionados segundo a avaliação de pequenos projetos educativos de sua autoria, voltados a temas do Patrimônio Cultural.

Serão 27 representantes selecionados de cada um dos estados brasileiros e mais 18 provenientes dos países convidados de idioma português ou espanhol da América do Sul, África, Ásia e Europa. São eles Argentina, Uruguai, Paraguai, Bolívia, Chile, Peru, Equador, Colômbia, Venezuela, Portugal, Espanha, Angola, Moçambique, Cabo Verde, Guiné-Bissau, São Tomé e Príncipe, Guiné Equatorial e Timor Leste.

Com a exceção de Portugal e Espanha, a abrangência do encontro adota como base o conjunto de países que serão atendidos pelo Centro Regional de Formação para Gestão do Patrimônio, unidade de referência internacional reconhecida pela Unesco. O Centro está em fase de implantação no Palácio Gustavo Capanema, no Rio de Janeiro.

Saiba mais sobre a 34ª Sessão do Comitê do Patrimônio Mundial.

Informações: (61) 2106-3536, na Assessoria de Comunicação da Unesco; (61) 2024-6187/6194, na Assessoria de Imprensa do Iphan/MinC; e 2024-2407, na Comunicação Social/MinC.

Fonte:Comunicação Social/MinC
http://www.cultura.gov.br/site/2010/07/08/comite-do-patrimonio-mundial-2/

sexta-feira, 2 de julho de 2010

Declaração da ONU sobre os Direitos dos Povos Indígenas

Cartilha Ilustrada
Publicação traz a Declaração da ONU sobre os Direitos dos Povos Indígenas 




A primeira Cartilha Ilustrada da Declaração das Nações Unidas sobre os Direitos dos Povos Indígenas, editada em guarani, português e espanhol, será lançada nessa quinta-feira, dia 1º de julho, em cerimônia realizada na sede do Pontão de Cultura Guaicuru (Rua Treze de Maio, 727 . Vila Santa Dorothéia), em Campo Grande.
As ilustrações da Cartilha foram produzidas a partir de um concurso aberto à participação dos países do Mercosul e realizado dentro do projeto cultural Ava Marandu - Os Guarani convidam, de janeiro a junho deste ano, com a participação direta de sete aldeias Guarani do Mato Grosso do Sul.
Na ocasião, haverá, ainda, a premiação dos vencedores dos concursos de Redação, Poesia, História em Quadrinhos e Desenho - Cultura e Direitos Humanos dos Povos Guarani -, também realizados no âmbito do Projeto Ava Marandu, e do vencedor do Concurso de Ilustração da Cartilha, que foi traduzida para o Guarani pela equipe de professores da aldeia Te’ýikue.
A Declaração da ONU sobre os Direitos dos Povos Indígenas foi adotada pela Assembleia Geral da Organização das Nações Unidas em 13 de setembro de 2007.


Fonte: (Comunicação Social/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2010/07/01/pontao-guaicuru-lanca-cartilha-da-declaracao-das-nacoes-unidas-sobre-os-direitos-dos-povos-indigenas-em-guarani/