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quinta-feira, 3 de dezembro de 2009

Lula critica países que pressionam Irã mas não reduzem seus arsenais

Lula afirmou que os EUA e a Rússia também devem desativar suas armas.

Para o presidente, comunidade internacional deve ter 'paciência' com o Irã.

O presidente Luiz Inácio Lula da Silva disse nesta quinta-feira (3), na Alemanha, que a comunidade internacional deve ter “paciência” com o Irã e manter negociações com o país do Oriente Médio sobre seu programa nuclear. Lula criticou os países que mantêm arsenais atômicos.

"O que a gente espera é que aconteça o melhor, que não tenha arma nuclear no Irã, que não tenha arma nuclear em nenhum país do mundo. Que Estados Unidos desativem as suas, e a Rússia desative as suas. Porque autoridade moral para gente pedir pros outros não terem é a gente também não ter", disse. "É importante que os que têm comecem a desmontar seus arsenais, para que a gente tenha mais argumentos."

"Que Estados Unidos desativem as suas, e a Rússia desative as suas. Porque autoridade moral para gente pedir pros outros não terem é a gente também não ter. É importante que os que têm comecem a desmontar seus arsenais, para que a gente tenha mais argumentos"

O presidente brasileiro fez seu comentário ao lado da chanceler alemã, Angela Merkel, logo após ela falar em “perder a paciência” com o Irã por conta da falta de resultados objetivos nas negociações com o país, que se arrastam há quatro anos.

“O melhor e mais barato é acreditarmos nas negociações e termos muita paciência”, disse Lula. “Eu penso que tratar o Irã como se fosse um país insignificante, aumentado a cada dia a pressão, poderá não resultar em uma coisa boa. Precisamos aumentar o grau de paciência para aumentar o grau de conversação com o Irã.”

No mês passado, Lula defendeu o direito do Irã de desenvolver um programa nuclear para fins pacíficos, durante visita do presidente Mahmoud Ahmadinejad ao Brasil, no dia 23 de novembro. "Reconhecemos o direito do Irã de desenvolver um programa nuclear com fins pacíficos e com respeito aos acordos internacionais e esse é o caminho que o Brasil vem trilhando. Não proliferação e desarmamento nuclear devem andar juntos", disse Lula.

Na Alemanha, o presidente lembrou que o Brasil desenvolve um programa de enriquecimento de urânio, para uso na produção de energia elétrica. “O mesmo que o Brasil aceita para si, nós aceitamos para o Irã”, disse.

Fonte: http://g1.globo.com/Noticias/Politica/0,,MUL1402228-5601,00-LULA+CRITICA+PAISES+QUE+PRESSIONAM+IRA+MAS+NAO+REDUZEM+SEUS+ARSENAIS.html

Brazilian President Lula da Silva

Statements from Brazilian President Lula da Silva at a press conference in Berlin, 03.12.2009:

"The more sensible thing for everyone would be to engage in negotiations (with Iran) and show a lot of patience," said Lula, who advocates dialogue with the Islamic republic.

"Those with (nuclear capabilities) must destroy their arsenals, that would be the better argument," in negotiations with Iran, he said in a reference to the United States and Russia.

Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Lula da Silva

Berlin, 03/12/2009

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat bei seinem Deutschlandbesuch zu einem anderen Umgang mit dem Iran im Atomstreit aufgerufen. »Das Beste und Billigste für uns alle ist, wenn wir auf Verhandlungen setzen und uns mit Geduld wappnen«, sagte Lula am Donnerstag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Es sei nicht angebracht, jeden Tag den Druck auf die iranische Regierung zu verstärken und den Iran so zu behandeln als wäre es ein unbedeutendes Land. Nur über Gespräche sei gegenseitiges Verständnis zu erreichen, er setze auf Dialog und Überzeugung. Zugleich mahnte der brasilianische Präsident, alle Staaten müßten ihre Arsenale an Atomwaffen abbauen, »dann hätten sie bessere Argumente, um andere zu überzeugen«.


Herr Präsident, ich hätte gern von Ihnen gewusst, wie Sie den Besuch des iranischen Präsidenten in Brasilien beurteilen, der in vielen europäischen Ländern für etwas Kopfschütteln gesorgt hat. Hat Ihrer Meinung nach der Westen die falsche Strategie im Umgang mit Iran?

BK'in Merkel: Also wir haben darüber gesprochen. Ich habe mich natürlich auch nach diesem Besuch erkundigt. Der Präsident wird gleich etwas dazu sagen.

Ich glaube, im Grundsatz haben wir das gleiche Ziel, nämlich absolute Transparenz und Kooperation mit der internationalen Atomenergiebehörde. Hier hat der Iran die Dinge verletzt. Deshalb gehen wir ja auch einen doppelten Weg, einerseits dem Iran Angebote für eine gute gemeinschaftliche Entwicklung zu machen und ihm andererseits aber auch zu sagen: Wenn das nicht der Fall ist - unsere Geduld ist ja schon auf eine harte Probe gestellt -, dann müssen neue Sanktionen in Betracht gezogen werden.

Ich glaube, dass es in der Herangehensweise durchaus auch kleinere Differenzen gibt. Ich habe dafür geworben, dass wir dem Iran sehr, sehr viele Angebote gemacht haben. Auch ich bin der Meinung, man darf niemanden in die Ecke stellen. Aber es ist so, dass wir nun schon lange Zeit - wenn ich allein auf meine Amtszeit zurückblicke, dann sind es mehr als vier Jahre; aber Gespräche gab es auch schon davor - mit dem Iran diskutieren und wir leider keinen Fortschritt erkennen. Deshalb würde ich mich freuen - und Brasilien hat das auch gesagt -, wenn möglichst viele Länder mit dem Iran in einem gemeinsamen Gespräch wären, um deutlich zu machen: Es ist nicht das Ansinnen, ein Land auf der Welt in die Ecke zu stellen und zu isolieren, sondern es geht darum, dass wir gemeinsame Prinzipien auch weltweit verwirklichen.

Presidente Lula da Silva: Das Beste und das Billigste für uns alle ist, wenn wir auf Verhandlungen setzen und uns mit viel Geduld wappnen. Nach meiner Meinung ist es nicht angebracht, den Iran zu behandeln, als ob es ein unbedeutendes Land wäre und jeden Tag den Druck auf den Iran zu verstärken. Ich glaube, das wird nicht zu guten Ergebnissen führen.

Da der Iran ein Land mit einer sehr eigenständigen Kultur mit 80 Millionen Einwohnern und gravierenden innenpolitischen Problemen ist, müssen wir uns noch mit mehr Geduld wappnen, um mit der iranischen Regierung zu sprechen.

Ich hatte das Glück, in einer Woche den israelischen Präsidenten, den Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde und den iranischen Präsidenten zu empfangen. Ich habe mit jedem ausführlich gesprochen. Ich glaube, dass es immer einen Spalt gibt, in dem man den Leuten klar machen kann, dass der Friede viel effizienter und vor allem viel billiger ist als der Krieg. Mit meiner sehr geschätzten Freundin Angela Merkel habe ich heute schon darüber gesprochen. Ich habe mit Obama in Pittsburgh darüber gesprochen. Ich habe mit Sarkozy und mit Gordon Brown darüber gesprochen. Wir brauchen einen neuen Konversationsstil, um zu sehen, wie wir das wechselseitige Misstrauen abbauen, das es heute allerorten gibt. Wir müssen ein Vertrauensklima schaffen, um von Verhandlungen und guten Verhandlungsergebnissen träumen zu können.

Meine eigene Position ist hier sehr klar: Der brasilianischen Verfassung ist eingeschrieben - es ist übrigens keine Regierungsentscheidung -, dass Kernwaffen verboten sind. Sie sind verfassungswidrig. Wir haben aber in Brasilien Urananreicherung, um Strom herzustellen.

Und was wollen wir mit dem Iran? Wir wollen, dass der Iran sich zu denselben Verpflichtungen bekennt, die Brasilien übernommen hat. Das, was Brasilien für sich akzeptiert, verlangen wir auch vom Iran. Nur über Gespräche kann man zu einer konzertierten Politik und zu einem wechselseitigen Einverständnis im mittleren Osten kommen.

Ich weiß nicht, ob ich naiv bin. Ich weiß nicht, ob ich zu optimistisch bin. Aber ich setze doch sehr auf die Fähigkeit der Überzeugung und auf die Dialogfähigkeit der Menschen. Wir versuchen, unseren Beitrag zu liefern. Ich erhoffe mir das Beste, also keine Kernwaffen im Iran, keine Kernwaffen in keinem Land der Welt und dass die USA und Russland ihre Kernwaffen abbauen. Wenn man von anderen verlangt, dass sie keine Kernwaffen haben, dann muss man sich erst einmal die moralische Autorität erwerben. Wir haben uns zur Nichtverbreitung von Kernwaffen bekannt, und das steht auch in der Verfassung. Deswegen kann ich das hier guten Gewissens sagen. Aber diejenigen, die Kernwaffen haben, sollten ihre Arsenale abrüsten. Dann hätten sie nämlich bessere Argumente, um andere zu überzeugen.


BK'in Merkel: Vielen Dank, Herr Staatspräsident.

Fonte: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2009/12/2009-12-03-pk-merkel-lula-da-silva.html

terça-feira, 10 de novembro de 2009

Ano da Cultura no Congresso

Projetos de lei que tramitam no Congresso podem definir marco regulatório para Cultura

Um conjunto de projetos que tramita no Congresso Nacional poderá mudar a política cultural do país. Desde a aprovação de diretrizes para os próximos dez anos, como o Plano Nacional de Cultura (PL 6.835/06), à vinculação de recursos para a área nos orçamentos federais, estaduais e municipais (PEC 150/2003), as propostas que estão sendo discutidas nas duas casas legislativas possibilitarão a criação de um marco regulatório para o setor.

Uma delas é o Simples da Cultura (PLC 200/09), que reduz a carga tributária para produções cinematográficas, artísticas e culturais. O PLC foi aprovado na quarta-feira (4), por unanimidade, na Comissão de Educação e Cultura do Senado. A relatora Ideli Salvati (PT-SC) fez um requerimento de urgência para que o projeto seja incluído imediatamente na pauta de votação. Se o PLC for aprovado sem alteração, vai à sanção presidencial. Caso contrário, volta para a Câmara.

O Simples da Cultura corrige uma distorção criada em dezembro de 2008, quando o setor foi enquadrado de forma inadequada na Lei do Supersimples. A alíquota mínima do setor cultural passa a ser de 6%, ao invés dos atuais 17,5%.

Outro importante projeto para Cultura irá à votação na próxima semana, desta vez na Câmara dos Deputados. Na quarta-feira (4), a comissão especial que analisa o PL 5940/09 aprovou a criação do Fundo Social do Pré-Sal. Parte dos recursos oriundos dos royalties da exploração da camada pré-sal será destinada à cultura. O parecer do relator Antônio Palocci (PT-SP) incluiu as áreas de saúde e desenvolvimento regional entre os setores a serem beneficiados pelo Fundo. O texto original previa destinação de recursos às áreas de educação, cultura, ciência e tecnologia, desenvolvimento social e o combate à pobreza. O deputado não definiu em seu relatório um percentual para a divisão dos recursos entre as áreas - essa decisão será tomada quando da elaboração do plano plurianual.

O Vale-Cultura, aprovado na Câmara em outubro, está sendo analisado pelo Senado. Com o número PLC 221/2009, o projeto tramita em regime de urgência. Segundo o regimento, ontem (5) foi o último dia para que o projeto recebesse emendas. O senador Augusto Botelho (PT-RR) apresentou duas emendas que dizem respeito à inclusão de periódicos (revistas, fascículos, guias e almanaques) na relação de produtos culturais a qual se aplica o Vale-Cultura. Outra proposição no mesmo sentido foi feita pelo senador Álvaro Dias (PSDB-PR), incluindo a área de “informação” entre as áreas culturais a serem beneficiadas pelo novo texto legal.

O PLC 221/2009 será apreciado simultaneamente pelas Comissões de Constituição, Justiça e Cidadania; de Assuntos Sociais; de Assuntos Econômicos; e de Educação, Cultura e Esporte. O prazo para votação em plenário vai até o dia 11 de dezembro. Após essa data, o projeto passa a trancar a pauta do Senado.

PEC da Música - Na quarta-feira (4), o secretário executivo do Ministério da Cultura, Alfredo Manevy, produtores culturais e artistas, como Chico César, Nando Cordel, Fagner, Falcão e Eduardo Araújo se reuniram com o presidente da Câmara dos Deputados, Michel Temer (PMDB-SP), para pedir apoio na aprovação da Proposta de Emenda Constitucional nº 98/07, conhecida como PEC da Música. A proposta, que concede imunidade tributária aos CDs e DVDs de artistas brasileiros, poderá ser votada na próxima semana pelo Plenário da Câmara.

Vota Cultura - Com o objetivo de evidenciar os principais projetos em tramitação no Congresso, o Ministério da Cultura, junto com artistas e parlamentares, promoveu a mobilização Vota Cultura. Os projetos em destaque no Congresso Nacional são: Vale-Cultura (PLC 221/2009); PEC 150/2003; Cultura como Direito Social (PEC 236/2008); Sistema Nacional de Cultura (PEC 416/2005); Plano Nacional de Cultura (PL 6.835/06); Fundo Social do Pré-Sal (PL 5940/09); Simples da Cultura ( PLC 200/09); Fundo Pró-Leitura; modernização do direito autoral e a reformulação da Lei Rouanet.

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/11/06/ano-da-cultura-no-congresso/
(Texto: Renina Valejo, Comunicação Social/MinC)

On Article 38 (1) of the ICJ

1- Introduction: origins of the International Court of Justice and an overview of Article 38 (1)
French Philosopher Albert Camus once cunningly remarked that there are two opposed methods of settling disputes: “bullets” or “words”. War has been used as a legal mechanism for settling differences at the international level since times immemorial. This would radically change after the carnage of World War II. The development of weapons of mass destruction, the lethal potential of new weaponry, and the sophistication of warfare techniques gave the world a difficult task: outlaw war or face complete annihilation. The concept of collective security was born out of this dilemma and the United Nations (U.N.) was created as its foundation.

According to Article 1.1 of the Charter, the United Nations mandate was plain and clear: to maintain peace and security and “to bring about by peaceful means the adjustment or settlement of international disputes which might lead to a breach of the peace” (Cassese: 320). Henceforth, words were intended to replace bullets as the sole legal method for settling controversies at the international level. To be sure, under Article 51 of the Charter, there remained one exception to prohibiting the use of force: self-defense. Clearly, however, words should always be favored by international law and the use of bullets can only be considered under the strictest of circumstances. Ian Brownlie affirms “in the period of the United Nations Charter the use of force by individual states as a means of settling disputes is impermissible” (Brownlie: 671). Moreover, he adds, “peaceful settlement is the only available means” (ibid.). It is clear that in the spirit of the Charter, dialogue between nations should be fostered to avoid differences from escalating into controversies. If direct dialogue between nations fails to produce a favorable outcome, the United Nations system should provide countries with an adequate method for bringing about peaceful solutions to their controversies. The International Court of Justice (ICJ), also known as the World Court (or simply the Court), is a cornerstone of this new system. According to Mark Janis & John Noyes, “when the League and the Permanent Court of International Justice in their turn failed to arrest the onset of the Second World War, the new peace-makers in 1944-1945 established both the United Nations and a new judiciary institution, the International Court of Justice” (Janis & Noyes: 282).

Established by the Rome treaty, the International Court of Justice is the principal judiciary organ of the United Nations, with authority to settle legal disputes between states or to issue advisory opinions at the request of either the General Assembly or the Security Council. The Court, which replaced the Permanent Court of International Justice (PCIJ), consists of 15 judges (article 10.2 of the ICJ statute) elected, regardless of their nationality, by the general Assembly and the Security Council “from among persons of high moral character” (Article 2 of the ICJ statute). It is interesting to note that, in the Court elections, permanent members of the Security Council have no veto power. It suffices for a candidate to obtain eight out of fifteen Security Council member votes.

Due to its importance, the Statute of the ICJ merits careful consideration by scholars. Of particular relevance is Article 38 (1) of the ICJ, for it embodies and codifies the sources of international law. According to Ian Brownlie, “Article 38 is generally regarded as a complete statement of the sources of international law” (Brownlie: 5). Malcolm Shaw corroborates this view: “Article 38(1) of the Statute of the International Court of Justice is widely recognized as the most authoritative statement as to the sources of international law” (Shaw: 66). He adds categorically that “(…) there is no serious contention that the provision expresses the universal perception as to the enumeration of sources of international law” (Shaw: 67).
The aim of this paper is to discuss, in detail, all elements indicated in Article 38 (1) as sources of international law. This paper intends to demonstrate that contemporary international law can best be understood through careful analysis of the sources of international law as outlined in Article 38 (1).

Article 38 (1) of the International Court of Justice states:

“1. The Court, whose function is to decide in accordance with international law such disputes as are submitted to it, shall apply:
a. international conventions, whether general or particular, establishing rules expressly recognized by the consenting states;
b. international custom, as evidence of a general practice accepted as law;]
c. the general principles of law recognized by civilized nations;
d. subject to the provision of article 59, judicial decisions and the teachings of the most highly qualified publicists of the various nations, as subsidiary means for the determination of rules of law.”

There are controversies as to the hierarchical character of the listing of Article 38 (1). Brownlie reminds us “it is probably unwise to think in terms of hierarchy dictated by the order (a) to (d) in all cases” (ibid.). The structure of this paper however, is didactical only in purpose, and is not intended to corroborate the hierarchy view. Moreover, due to its scope, it is not the purpose of this paper to clarify such polemical issues, but rather to provide a detailed overview of the constituent elements of Article 38 (1). This paper will nevertheless argue that treaties and customs are clearly to be considered the two main sources of international law.

2- International conventions
International conventions, whether they are termed treaties or any other similar name, are regarded as one of, if not the most important source of international law. Mark Janis & John Noyes affirm that “partly because ‘international conventions’ are listed first in Article 38(1), the judges of the ICJ and other international lawyers have often given treaties pride of place among the sources of international law” (Janis & Noyes: 29). Furthermore, they stress “there are other reasons too for thinking of treaties as primary among rules of international law” (ibid.).
Consent lies at the heart of the modern international order established after the Peace of Westphalia ended the bloody thirty-year war between Catholics and Protestants in Europe and established “that there be an exact and reciprocal Equality amongst all the Electros, Princes and States of both Religions” (Janis & Noyes: 33). In fact, according to Janis & Noyes, “the modern intellectual constructs of both state sovereignty and international law emerged at the same time as the Thirty Years War” (Janis & Noyes: 35). Hence a fundamental principle in international law is the equality of sovereign states. In international law, no state is obliged, in principle, to be bound by rules imposed by other states without consenting to it. The Latin maxim par in paren non habet judicum has been widely regarded as an essential truth in international law since Emmer de Vattel wrote in his famous work Le droit des gens that “a dwarf is as much a man as a giant; a small republic is no less a sovereign state than the most powerful kingdom” (Cassese: 52).

For Professor Antonio Cassese, “legal equality implies that, formally speaking, no member of the international community can be placed at a disadvantage: all must be on the same footing” (ibid). In this community of equals, consent is the main source of obligations, although it is not possible to speak of “formal sources” of international law, as Brownlie cunningly notes. In this regard, Brownlie suggests that “as a substitute, and perhaps an equivalent, there is the principle that the general consent of states creates rules of general application” (Brownlie: 3). Although the scope of sovereignty has changed in recent times, fundamental equality of states was enshrined in the U.N. Charter and remains unchallenged. The implication of this principle is that no state is bound by rules imposed on it by other states without consenting to it. This is recognized in Article 34 of the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties: “a treaty does not create either obligations or rights for a third state without its consent”.

According to Professor Cassese, “from the beginning of the international community, States have evolved two principal methods for creating legally binding rules: treaties and custom. Both were admirably suited to the exigencies of their creators. Both responded to the need of not imposing obligations on States that did not wish to be bound by them.” (Cassese: 153). Furthermore, Cassese notes that “treaties in particular, being applicable to the contracting parties only, perfectly reflected the individualism prevailing in the international community” (ibid.).
Presently the 1969 Vienna Convention on the Law of Treaties regulates the main features of international treaties and has codified traditional rules on the issue. Malcolm Shaw asserts, “the 1969 Vienna Convention on the law of treaties partly reflects customary law and constitutes the basic framework for any discussion on the nature and characteristics of treaties” (Shaw: 811). Article 2 of the convention defines a treaty as “an international agreement concluded between states in written form and governed by international law, whether embodied in a single instrument or in two or more related instruments and whatever its particular designation” (ibid.).

Based on the notion that consent of states creates rules, the principle pact sunt servanda is widely regarded as one of the most important principles of international law and has been enshrined in Article 26 of the Convention on The Law of Treaties. Article 26 states: “Pacta sunt servanda – every treaty is binding upon the parties to it and must be performed by them in good faith” (Janis & Noyes: 934). Shaw affirms “the fundamental principle of treaty law is undoubtedly the proposition that treaties are binding upon the parties to them and must be performed in good faith” (Shaw: 811). In his opinion, pact sunt servanda “is arguably the oldest principle of international law” (Shaw: 812).

The Statute of the International Court of Justice incorporated this principle in its Article 38 (1), where it mentions that the “Court, whose function is to decide in accordance with international law such disputes as are submitted to it, shall apply: (a) international conventions, whether general or particular, establishing rules expressly recognized by contesting states”. Treaties, or international conventions, are listed as a primary source of international law and the Court recognizes the principle that no state shall be bound by rules without expressly recognizing them. It is beyond controversy that treaties are the main sources of legal obligations at the international level and the International Court of Justice has repeatedly sustained this view.

3- Custom
Article 38.1(b) defines custom as “evidence of a general practice accepted as law”. The question begging clarification is: what constitutes evidence of a general practice accepted as law? Commentators have pointed out to two elements that are essential to the fulfillment of the prerequisites of the abovementioned definition of custom: state practice (objective element) and the corresponding view of states (opinio juris or opinio necessitatis, subjective element) (Cassese: 157). According to Shaw, “opinio juris, or the belief that a state activity is legally obligatory, is the factor which turns the usage into a custom and renders it part of the rules of international law” (Shaw: 80). The Permanent Court of International Justice laid down the elements that must be present in opinio juris in the Lotus case. In this famous case, in which a French and a Turkish ship collided, the French argued that it was a customary rule of international law that the flag state of the accused ship had exclusive jurisdiction to try alleged crimes committed on board it. The Permanent Court of International Justice refused this approach and asserted that “even if such a practice of abstention from instituting criminal proceedings could be proved in fact, it would not amount to a custom” (Shaw: 81). For Brownlie, the Lotus case demonstrated that the “Court was not ready to accept continuous conducts as prima facie evidence of a legal duty and required a high standard of proof of the issues of opinio juris” (Brownlie: 9). Regarding the Lotus case, Janis and Noyes affirm that the “judgment in Lotus has become one of the most usually cited positivist opinions about the nature of international law, because it argued in part III that the ‘rules of law binding upon states therefore emanate from their own free will as expressed in conventions or by usages generally accepted as expressing principles of international law’” (Janis & Noyes: 115).

The North Sea Continental Shelf case and, subsequently, the Nicaragua case confirmed and validated this approach. Brownlie argues that in “the North Sea Continental Shelf case the International Court was also strict in requiring proof of the opinio juris” (Brownlie: 9). It is interesting to note that the Court expressly referred to the North Sea Continental Shelf when it judged the Nicaragua case. In its judgment, the Court stated, “for a new customary rule to be formed, not only must the acts concerned ‘amount to state practice’, but they must be accompanied by the opinio juris sive necessitatis” (Brownlie: 10). The Court stressed, furthermore, “the need for such a belief, i.e. the existence of a subjective element, is implicit in the very notion of the opinio juris sive necessitatis” (Brownlie: 10). Regarding opinio juris, Janis and Noyes remind that “(…) in positivist theory, it is said that customary international law is based on state practice and opinio juris, the belief that states act in a certain way because legally bound to do so”.

Cassese notes that “what matters is that the two aforementioned elements be present, namely the subjective element (the conviction that a new standard of behavior is necessary, or is already binding) and the objective element (that is, a well-settled State practice)” (Cassese: 158). The International Court of Justice provided, in the North Sea Continental Shelf case, a widely accepted definition of state practice, asserting that state practice should be both extensive and virtually uniform. It is important, however, to perceive the subtlety of the statement: State practice should be virtually uniform, not totally uniform. In fact, according to Cassese, “it need not be absolutely uniform”, a view also held by the Court in Nicaragua (merits). Brownlie corroborates this view. For him, “complete uniformity is not required, but substantial uniformity is” (Brownlie: 7). He reminds that in the fisheries case, the ICJ refused to accept a customary rule of ten-mile for bays on the grounds that such substantial uniformity could not be demonstrated. Brownlie also mentions the Asylum case, where the Court stated that state practice presupposes a constant and uniform usage by states in question. Moreover, Cassese affirms that “at present, when they gradually crystallize in the world community, customary rules do not need to be supported or consented to by all State” (Cassese: 162).

It is clear therefore, that universality of state practice is not required. However, determining “abstention from protest by a substantial number of states in face of a practice followed by some others” (Bronwlie: 8) remains a difficult issue. This difficulty has led Professor Cassese to assert that “after the Second World War custom increasingly lost ground in two respects: existing customary rules were eroded more and more by fresh practices, and resort to custom to regulate new matters became relatively rare” (Cassese: 165). For him, one of the reasons behind this demotion of custom is that it has “become extremely difficult for general rules to receive the support of the bulk of such a large number of very diverse States” (ibid.).

Besides opinio juris et necessitatis, Ian Brownlie lists three other constitutive elements of custom: duration, uniformity or consistency of the practice and generality of the practice. Regarding duration, he notes that “provided the consistency and generality of a practice are proved, no particular duration is required” (Brownlie: 7). With reference to uniformity or the consistency of the practice, Brownlie stresses that what is required is substantial uniformity, as discussed earlier. In terms of generality of the practice, Brownlie argues that, although universality of the practice is not required, “the real problem is to determine the value of abstention from protest by a substantial number of states in face of practice followed by some others” (Brownlie: 7-8).

As for evidence of custom, Brownlie identifies: “diplomatic correspondence, policy statements, press releases, the opinion of official legal advisers, officials manuals on legal questions, e.g. manuals of military law, executive decisions and practices, orders to naval forces etc., comments by governments on drafts produced by the International Law commission, state legislation, international and national judicial decisions, recitals in treaties and other international instruments, a pattern of treaties of the same form, the practice of international organs, and resolutions relating to legal questions in the United Nations General Assembly”(Brownlie: 6).
In spite of all the subtleties involved in determining custom, the fact is that custom constitutes an important source of international law. The International Court of Justice has resorted to custom on several occasions (Paquete Habana, Asylum, Lotus, Fisheries, North Continental Shelf, etc.) and publicists tend to agree on the importance of custom as one of the main sources of international law, together with treaties.

4- General Principles of Law
Article 38(1) of the Statute of the International Court of Justice also refers to “the general principles of law recognized by civilized nations”. Besides treaties and custom, general principles of law are also considered sources of obligations at the international level. It is important to note, however, that since this concept is highly subjective, its approval by the Statute of the Court has been the subject of much controversy. States were unwilling to give in to a concept that many perceived as a potential threat to their legitimate interests. On the other hand, publicists pointed out the fact that treaties and custom do not always suffice in settling international disputes. Due to the scope of international relations, contentious issues whose nature is so complex that their judicial solutions cannot be accomplished with the assistance of treaties or customs alone, often arise. According to Cassese, “Courts adjudicating disputes between States, faced with cases where no treaty or customary law regulated the matter submitted to arbitration, felt it necessary to have recourse to some general principles common to the domestic legal systems of most countries” (Cassese: 190). Shaw, corroborating Cassese’s view, remarks, “in any system of law, a situation may very well arise where the court in considering a case before it realizes that there is no law covering exactly that point (…)” (Shaw: 92).

It is clear, therefore, that the Statute of the ICJ did not intend to place general principles of law on the same footing as treaties and custom, but rather as an auxiliary means to adjudicating international disputes in cases where provisions of treaties or custom are not be sufficient. As Cassese notes, the general principles of law “simply enunciated principles that had very general purport and which indisputably were common to all major Western legal systems” (Cassese: 190). In this regard, Brownlie remarks that “(…) the Court has used this source sparingly, and it normally appears, without any formal reference or label, as a part of judicial reasoning” (Brownlie: 17).

Referring to the general principles of law recognized by civilized nations, Brownlie notes that in “the committee of jurists which prepared the Statute there was no very definite consensus on the precise significance of the phrase” (Brownlie: 16). It is an important fact that Article 38(3) of the Permanent Court of International Justice, which was to be the basis for formulating general principles of law of the Court, also raised controversy. Article 38(3) of the Permanent Court of International Justice, drafted in 1921 by an advisory Committee of Jurists made up of ten members, proposed that the PCIJ should apply, in addition to treaties and custom, “rules of international law as recognized by the legal conscience of civilized nations” (Cassese: 190). There was no unanimity in the Committee, composed of eight jurists form the West, one Brazilian and one Japanese. Nevertheless, the concept was incorporated in the Statute of the Permanent Court of International Justice and its unopposed usage gave it a certain status as a customary rule. This understanding was essential for the incorporation of Article 38(3) of the Permanent Court of International Justice into Article 38(1) of the International Court of Justice as we have it today.
It is clear, however, that the very nature of its definition was a contentious issue and, in this regard, Shaw notes, “there are various opinions as to what the general principles of law concept is intended to refer” (Shaw: 93). In his opinion, some writers regard the general principles of law concept as an affirmation of Natural Law. Others, however, treat it as a “sub-heading under treaty and customary law and incapable of adding anything new to international law unless it reflects the consent of states” (Shaw: 94). Despite the controversial character of the concept, Shaw concedes that “between these two approaches, most writers are prepared to accept that the general principles do constitute a separate source of law but of fairly limited scope, and this is reflected in the decisions of the permanent Court of International Justice and the International Court of Justice” (Shaw: 94). It is clear that the concept has been incorporated in article 38 (1) of the Statute and has been applied by the International Court of Justice, albeit sparingly. In view of the above, Cassese wonders if the concept “has withered away” since it is “so rarely invoked by the community of nations.” (Cassese: 193). The Italian Professor goes so far as to affirm that the concept has remained “dormant” (ibid.). He is dismissive of concerns, noting that “as soon as it has appeared that new areas of international law contained conspicuous gaps, the rule in question and the source it envisages have been revitalized” (Cassese: 193).

A commonly quoted general principle of law used by the Court states that breaches that incur losses in any legal obligation constitute a duty to make reparations. For Brownlie, “perhaps the most frequent and successful use of domestic law analogies has been in the field of evidence, procedure, and jurisdictional questions” (Brownlie: 18). Shaw seems to agreewhen he states, “the most fertile fields (…) for the implementation of municipal law analogies have been those of procedure, evidence and the machinery of the judicial process” (Shaw: 95). Moreover, Brownlie notes that in the Chorzow Factory case the “Court observes that it is a principle of international law and even a general conception of law, that any breach of an engagement involves an obligation to make reparation” (Brownlie: 17). He also mentions that “there has been reference to the rule that no one can be judged in his own suit” (Brownlie: 18).

The conclusion drawn from these examples is that even though general principles of law cannot be placed on the same footing as treaties and custom, they nevertheless constitute an important source of international law, especially in cases where there are evident gaps that need to be filled.

5- Judicial decisions and the publishing of publicists
According to Article 38 (1) of the Statute of the International Court of Justice, the function of the Court is to make decisions regarding disputes submitted to it according to international law, and to apply judicial decisions and the teachings of the most highly qualified publicists of the various nations as subsidiary means for the determination of rules of law subject to the provision of Article 59. Article 59 states that “the decision of the Court has no binding force except between the parties and in respect of that particular case” (Janis & Noyes: 918). Clearly, judicial decisions and the teachings of the most qualified publicists are only subsidiary sources of international law, and the provision of Article 59 explicitly limits its use by the International Court of Justice. In fact, Brownlie notes that “judicial decisions are not strictly speaking a formal source” (Brownlie: 19). Their usage is very limited and, according to Brownlie, the “Court has referred to particular decisions on only five occasions” (ibid.).
Nevertheless, Shaw affirms that although judicial decisions are, “in the words of article 38 to be utilized as a subsidiary means for the determination of rules of law rather than as an actual source of law, judicial decisions can be of immense importance” (Shaw: 103). Cases such as Anglo-Norwegian Fisheries, Reparations, Nottebohn and Lotus are good examples of the importance of this subsidiary source of international law. Cassese is of the opinion that “given the rudimentary character of international law, and the lack of both a central lawmaking body and a central judicial institution endowed with compulsory jurisdiction, in practice many decisions of the most authoritative courts (in particular the ICJ) are bound to have crucial importance in establishing the existence of customary rules, or in defining their scope and content, or in promoting the evolution of new concepts” (Cassese: 195).

Judicial decisions encompass, of course, decisions of international tribunals, but may also include decisions of the Court of Justice of the European Communities; decisions of national courts; ad hoc international tribunals; municipal courts and disputes between parts of composite states; and pleadings in cases before international courts. The Alabama case between the United States and Great Britain, in which principles of neutrality were established, and the Island of Palmas case (United States v. The Netherlands), in which the notion of territorial sovereignty was set out, are two often quoted examples of judicial decisions that served as sources of international law and were utilized by many international tribunals.

6- Conclusion
It has been argued throughout this paper that contemporary international law can best be understood with a careful analysis of the sources of international law as outlined in Article 38 (1). In fact, Article 38 (1), when analyzed carefully, presents precious indications of the very nature of the discussion surrounding the choice of legal sources to be accepted by the international community as sources of international law. Since there is currently no higher authority than states in the international community, Article 38 (1) can be properly understood as an expression of consent among the vast majority of states and represents, therefore, probably the highest source of international law recognized by the community of states as legitimate. After a thorough review of article 38 (1), it is evident that in the present international system, states have tried to preserve as much freedom of action as they could. In fact, consent and sovereignty are the two main pillars of existing international world order as it is today. To be sure, new developments in latter times, such as the emergence of community rights or Jus Cogen, have impinged on the absolute validity of these two fundamental principles. Nevertheless, international law remains quite state-centric and sovereignty of states, as established after the Peace of Westphalia, remains the major feature of present international order. Article 38 (1) reflects international legal order today exactly. Its merits and its limitations are the very expressions of the realities of the present international scenario. As new challenges are presented to the international community, Article 38 (1) will be required to adjust accordingly. To date, nevertheless, and as has been argued throughout this paper, Article 38 (1) can be correctly regarded as the most authoritative listing of the sources of international law.
Whether contemporary international disputes are settled by words or by bullets, Article 38 (1) provides the guidelines for their legal settlement. Article 38 (1) is clear in positioning consent of states and custom as the two most authoritative sources of international law, and both treaty practice and custom have outlawed war as a legitimate feature of the international life. Therefore, Article 38 (1) can be understood as a powerful supporter of the peaceful settlement of disputes. Words, not bullets, are the quintessential elements that constitute the practice widely accepted by states in treaties and customs valid in the 21st century.

7- Bibliography
1. Brownlie, I. (2003), Principles of Public International Law (USA: Oxford University Press).
2. Cassese, A. (2005), International Law (USA: Oxford University Press).
3. Hurrel, A. (2005), ‘Power, Institutions and the Production of Inequality’, in Barnet, M. and Duvall, R. Power in Global Governance (Cambridge: Cambridge University Press).
4. Janis, M. and Noyes, J. (2004), International Law, Cases and Commentary (USA: Custom Publishing).
5. Shaw, M. (2003), International Law (England: Cambridge University Press).

sexta-feira, 16 de outubro de 2009

Vale Cultura é aprovado na Câmara

Todos os partidos orientaram bancadas a votar no projeto, que dá R$ 50 mensais para trabalhador gastar em produtos culturais

O plenário da Câmara dos Deputados aprovou anteontem à noite o projeto de lei que cria o Vale Cultura, encaminhado ao Congresso pelo Ministério da Cultura. Trata-se de um vale mensal de R$ 50, semelhante ao Vale Refeição (mas para ser gasto com cultura), que será destinado a trabalhadores que ganham até cinco salários mínimos. O projeto, que tramita em regime de Urgência Urgentíssima, agora vai ser votado no Senado e depois vai à sanção do Presidente Lula, e a previsão é a de que seja colocado em prática já no ano que vem.

O Vale Cultura será distribuído às empresas que aderirem ao Programa Cultura do Trabalhador e poderá ser usado na compra de livros, ingressos para cinemas, teatros e museus. A matéria precisa ser votada ainda pelo Senado.

O projeto aprovado permite a distribuição do vale a trabalhadores que ganham acima de cinco salários mínimos (R$ 2.325,00), mas somente se já tiverem sido atendidos todos os funcionários que ganham até esse valor. Para esses salários maiores, o desconto em folha do trabalhador será de 20% a 90% do vale.

Estima-se que a iniciativa vá injetar R$ 7,2 bilhões por ano no mercado cultural do País. "É um estímulo ao consumo cultural e à inclusão cultural. Os números da cultura no Brasil são muito ruins. Só 17% dos brasileiros compram livros, só 5% deles, alguma vez na vida, entraram em um museu. Não chega a 20% o índice dos que vão a espetáculos de dança ou teatro e só 13% frequentam cinemas", diz o ministro da Cultura, Juca Ferreira.

Isadora Herrmann, sócia da Luminar Conteúdo, Cultura e Entretenimento, empresa paulista que atua no mercado cultural, vê com entusiasmo comedido a aprovação. Isadora considera que o Vale Cultura é um mecanismo parecido com o Bolsa Família, e tem restrição a isso, pois crê que gera um tipo de dependência.

"Vai ter reflexos positivos para todo o segmento cultural. Mas, por ter mercado cativo, pode trazer acomodação das empresas para que vejam a cultura como algo rentável. E, do ponto de vista das políticas públicas, é uma gota de água no oceano - no interior do País, faltam equipamentos culturais, faltam serviços. E as manifestações culturais típicas do País, que geralmente são gratuitas, não serão beneficiadas e continuarão sem terem apoio", considera Isadora.

O texto aprovado para o projeto de lei (5798/9) é o substitutivo da Comissão de Trabalho, de Administração e Serviço Público, da deputada Manuela D"Ávila (PCdoB-RS). Manuela estendeu o benefício aos trabalhadores com deficiência que ganham até sete salários mínimos mensais (no texto original, a abrangência era de até 5 salários). Outra novidade em relação ao projeto original é a que permite o recebimento do vale também pelos estagiários das empresas participantes, com os mesmos procedimentos de uso e descontos.

"Vejo a aprovação como uma mudança de paradigma no País", disse Manuela D"Ávila. "Até agora, tínhamos o vale refeição e o vale transporte, ou seja, o trabalhador tinha assistência de alimentação e para se locomover. Agora, terá acesso à cultura. Trata-se de uma tendência mundial, de garantir mais qualidade de vida, formação completa ao cidadão. E considera a cultura também como um direito. Outro aspecto que eu considero também muito importante é quanto à injeção de recursos na economia. A cultura é uma das partes mais dinâmicas da nossa economia."

O substitutivo incorporou emenda do deputado Paulo Rubem Santiago (PDT-PE), relator pela Comissão de Educação e Cultura, que inclui entre os objetivos do programa o estímulo à visitação de estabelecimentos que proporcionem a integração entre a ciência, a educação e a cultura. As áreas definidas pelo projeto original para uso do vale são artes visuais, artes cênicas, audiovisual, literatura e humanidades, música e patrimônio cultural.

A única emenda aprovada por meio de destaque foi a da oposição. Foi apresentada por Fernando Coruja (PPS-SC), líder do PPS, e estende o Vale Cultura aos aposentados, mas no valor de R$ 30 mensais. Terão direito ao benefício os aposentados que recebam até cinco mínimos. Os deputados do Partido dos Democratas (DEM) tentaram incluir as empresas tributadas com base no lucro presumido no Vale Cultura, com o benefício de desconto de 1% do imposto devido (no projeto, é limitado às empresas tributadas com base no lucro real), mas não obtiveram sucesso. O incentivo fiscal será válido até 2014.

Todos os partidos orientaram as suas bancadas a votarem a favor da emenda do deputado Fernando Coruja que dá um vale cultura especial de R$ 30 aos aposentados, mas o vice-líder do governo Ricardo Barros (PP-PR) alertou que ela provoca despesas extras de cerca de R$ 4,8 bilhões para a União e deverá ser vetada pelo presidente da República.

No projeto original enviado ao Congresso, e que passou pelo Ministério da Fazenda e pela Receita Federal, está previsto o seguinte impacto do Vale Cultura sobre a receita tributária: R$ 2,553 bilhões em 2010; R$ 2,746 bilhões em 2011 e R$ 2,946 bilhões em 2012. Qualquer emenda elevando essa projeção faria com que o projeto enfrentasse oposição da área econômica do governo.

O texto enviado ao Congresso pelo governo considera o Vale Cultura como um instrumento de "universalização do acesso e fruição dos bens e serviços culturais", que estimulará a "visitação a estabelecimentos e serviços culturais e artísticos e incentivará o acesso a eventos e espetáculos culturais e artísticos, fortalecendo a demanda agregada da economia da cultura".

O projeto, lançado pelo presidente Lula em São Paulo, foi visto com simpatia pelo prefeito de São Paulo, Gilberto Kassab, e pelo Secretário de Estado da Cultura de São Paulo, João Sayad, e também foi saudado como uma novidade bem vinda por representantes do meio cultural, como o músico Chico César e o diretor de teatro José Celso Martinez Correa.

No Senado, os deputados que participaram do processo de aprovação consideram que não vai ter grande problema a tramitação do Vale Cultura. "A nossa ideia é que em 2010 as empresas já possam aderir ao sistema", disse a deputada Manuela D"Ávila.

Como Funciona

CARTÃO MAGNÉTICO - O repasse dos R$ 50 não poderá ser feito em dinheiro e sim, preferencialmente, por meio de cartão magnético. O vale em papel só será permitido se inviável o uso do cartão. As empresas poderão descontar do trabalhador até 10% do Vale, mas ele terá a opção de não aceitar o benefício.

FUNCIONAMENTO - O programa funciona por meio de empresas operadoras, cadastradas junto ao MinC, que serão autorizadas a produzir e comercializar o vale. Elas também deverão habilitar as empresas recebedoras, que aceitarão o cartão magnético como forma de pagamento de serviço ou produto.

INCENTIVO - As empresas que aderirem ao sistema serão denominadas beneficiárias e poderão descontar, do imposto de renda devido, o valor gasto com a compra desses vales. A dedução é limitada a 1% do imposto, refere-se ao valor distribuído ao usuário e pode ser usada apenas pelas empresas de lucro real.

Fonte: Jotabê Medeiros (Estadao)

quinta-feira, 15 de outubro de 2009

A Cultura Vale: aprovado o Vale-Cultura

Câmara aprova a criação do Vale-Cultura para trabalhadores

Benefício será dado a quem ganha até cinco salários mínimos e permitirá acesso a produtos e serviços de artes visuais, artes cênicas, audiovisual, literatura, música e patrimônio cultural. Aposentados também receberão o vale.

O Plenário aprovou, nesta quarta-feira, o Projeto de Lei 5798/09, do Executivo, que cria o Vale-cultura para trabalhadores com salários de até cinco mínimos. O vale mensal de R$ 50 será distribuído pelas empresas que aderirem ao Programa cultura do Trabalhador e poderá ser usado na compra de serviços ou produtos culturais, como livros e ingressos para cinemas, teatros e museus. A matéria precisa ser votada ainda pelo Senado.

O texto aprovado é o substitutivo da Comissão de Trabalho, de Administração e Serviço Público, de autoria da deputada Manuela D'Ávila (PCdoB-RS). Ele estende o benefício aos trabalhadores com deficiência que ganham até sete salários mínimos mensais.

Outra novidade em relação ao projeto original é a que permite o recebimento do vale também pelos estagiários das empresas participantes, observados os mesmos procedimentos de uso e descontos.

O substitutivo incorpora emenda do deputado Paulo Rubem Santiago (PDT-PE), relator pela Comissão de Educação e cultura, que inclui entre os objetivos do programa o estímulo à visitação de estabelecimentos que proporcionem a integração entre a ciência, a educação e a cultura.

A única emenda aprovada por meio de destaque no Plenário, de autoria do líder do PPS, deputado Fernando Coruja (SC), estende o Vale-cultura aos aposentados, com recursos do Tesouro Nacional, no valor de R$ 30 mensais. Terão direito ao benefício os aposentados que recebam até cinco mínimos.

Todos os partidos orientaram as suas bancadas a votarem a favor da emenda, mas o vice-líder do governo Ricardo Barros (PP-PR) alertou que ela provoca despesas extras de cerca de R$ 4,8 bilhões para a União e deverá ser vetada pelo presidente da República.

O repasse dos R$ 50 não poderá ser feito em dinheiro e sim, preferencialmente, por meio de cartão magnético. O vale em papel só será permitido quando for inviável o uso do cartão. As empresas poderão descontar do trabalhador até 10% do Vale-cultura, mas ele terá a opção de não aceitar o benefício.

As áreas definidas pelo projeto para uso do vale são artes visuais, artes cênicas, audiovisual, literatura e humanidades, música e patrimônio cultural.

O programa funciona por meio de empresas operadoras, cadastradas junto ao Ministério da cultura, que serão autorizadas a produzir e comercializar o vale. Elas também deverão habilitar as empresas recebedoras, que aceitarão o cartão magnético como forma de pagamento de serviço ou produto.

As empresas que aderirem ao programa e distribuírem os vales aos seus trabalhadores serão chamadas de beneficiárias, pois poderão descontar, do imposto de renda devido, o valor gasto com a compra desses vales.

A dedução é limitada a 1% do imposto, refere-se ao valor distribuído ao usuário e pode ser usada apenas pelas empresas tributadas com base no seu lucro real. O incentivo fiscal será válido até 2014. Um regulamento definirá os prazos de validade e as condições de uso do benefício.

O projeto permite a distribuição do vale a trabalhadores que ganham acima de cinco salários mínimos (R$ 2.325,00) somente se já houverem sido atendidos todos os funcionários que ganham até esse valor. Para esses salários maiores, o desconto em folha do trabalhador será de 20% a 90% do vale.

Fonte: Cãmara dos Deputados

terça-feira, 13 de outubro de 2009

Vale-Cultura rumo à aprovação na Câmara dos Deputados

Dois dos quatro relatores do Projeto de Lei que institui o Programa de Cultura do Trabalhador e cria o Vale-Cultura (PL 5798/2009), deputados federais Flávio Dino (PCdoB-MA) e Manuela D’ávila (PCdoB-RS), apresentaram parecer favorável à criação do mecanismo para os trabalhadores.

Vale_CulturaDentre as seis emendas sugeridas pela deputada Manuela D’Avila, relatora do PL na Comissão de Trabalho, de Administração e Serviço Público (CTASP), estão a extensão do benefício a estagiários e a servidores públicos federais – bem como a servidores estaduais, municipais e do Distrito Federal, conforme orçamento de cada ente. A deputada também propôs a obrigatoriedade do fornecimento do Vale-Cultura a todos os trabalhadores com deficiência que recebam até sete salários mínimos mensais.

Já o relator do Vale-Cultura na Comissão de Constituição e Justiça e de Cidadania (CCJC), Flávio Dino destaca em seu relatório a ‘elevada qualidade do projeto’ e diz que a iniciativa merece o apoio da Câmara. Tanto Dino quanto D’Avila rejeitaram as emendas do deputado federal Deley (PSC-RJ), que propôs a inclusão de eventos esportivos entre os benefícios do Vale-Cultura.

Como o PL do Vale-Cultura tramita em regime de urgência constitucional, o projeto é analisado simultaneamente nas Comissões Educação e Cultura (CEC), Finanças e Tributação (CFT), na CTASP e na CCJC. As comissões devem votar os pareceres dos relatores na próxima semana, já que a partir de terça-feira (13) o PL “tranca” a pauta de votação da Câmara.

Fonte: http://blogs.cultura.gov.br/valecultura/
Autor: Sheila Rezende

sexta-feira, 9 de outubro de 2009

Ministro Juca Ferreira comemora redução de imposto para produtores culturais

Supersimples

A Câmara dos Deputados aprovou nessa quarta-feira, 7 de outubro, o Projeto de Lei nº 468/2009, que altera a forma de tributação dos produtores culturais no chamado Supersimples. O projeto autoriza a redução de impostos para as empresas de produção artística e cultural e as produtoras cinematográficas e audiovisuais e enquadra essas empresas em faixas de tributação com índices menores no regime diferenciado.

O ministro da Cultura, Juca Ferreira, disse que é um reconhecimento de que a Cultura tem contado com o Congresso para o enfretamento de seus problemas. “Foi muito importante que o Congresso Nacional tenha retificado e incorporado as empresas culturais no Supersimples, porque se não tivessem feito isso inviabilizaria boa parte dessas empresas”.

Para o secretário executivo do MinC, Alfredo Manevy, essa é uma conquista importante para o desenvolvimento da economia da cultura no país. “É preciso fortalecer as empresas culturais do Brasil, que são base de uma economia da cultura que gera mais de 5% da mão de obra ocupada. Essa aprovação também mostra o quanto o Ministério tem se empenhado em fazer da agenda cultural no Congresso uma prioridade absoluta de sua articulação política”, afirma.

Atualmente, essas empresas são tributadas em 17,5%. Com a aprovação do projeto será permitido que as empresas de produção artística e cultural e as produtoras cinematográficas e de audiovisuais sejam tributadas com base em índices que variam de 4,5 % a 16,8 %.

O PLP 468/2009, do Poder Executivo, anexado ao PLP 462/2009, de autoria do deputado Antonio Carlos Mendes Thame (PSDB-SP), segue agora à apreciação do Senado Federal.

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/10/08/supersimples/
(Comunicação Social/MinC)

Celso Amorim: The world’s best foreign minister

This may have been the best month for Brazil since about June 1494. That's when the Treaty of Tordesillas was signed granting Portugal everything in the new world east of an imaginary line that was declared to exist 370 leagues west of the Cape Verde islands. This ensured that what was to become Brazil would be Portuguese and thus develop a culture and identity very different from the rest of Spanish Latin America. This guaranteed the world would have samba, churrasco, "The Girl from Ipanema," and through some incredibly fortuitous if twisted chain of events, Gisele Bundchen.

While it took Brazil sometime to live up to the backhanded maxim that it was "the country of tomorrow and always would be," there is little doubt that tomorrow has arrived for the country even if much work remains to be done to overcome its serious social challenges and tap its extraordinary economic potential.

The evidence that something new and important was happening in Brazil began to build years ago, when then President Cardoso engineered a shift to economic orthodoxy that stabilized a country racked by cycles of boom and bust and mind-blowing inflation. It has gained momentum however, throughout the extraordinary term of the country's current President Luiz Inácio Lula da Silva.

Some of that momentum is due to Lula's commitment to preserving the economic foundations laid by Cardoso, a courageous political move for a lifelong labor leader from the opposition Workers Party. Some of it is due to luck, a changing global energy paradigm that helped make Brazil's 30 years of investment in biofuels start to pay off in important new ways, massive discoveries of oil off Brazil's coast and growing demand from Asia that has enabled Brazil to become a world agricultural export leader and assume the role of "breadbasket of Asia." But much of it is due to great skill on the part of Brazil's leaders in seizing a moment that many of their predecessors likely would have fumbled.

Of those leaders, much of the credit goes to President Lula who has become a bit of a rock star on the international scene, harnessing energy, drive, charisma, uncanny intuition, and common sense so effectively that his lack of formal education has hardly been an impediment. Some goes to other members of his team, such as his chief of staff Dilma Rousseff, a former energy minister who has become a very tough chief of staff and a possible successor to Lula. But I believe a large amount of it ought to go to Celso Amorim, who has masterminded a transformation of Brazil's role in the world that is almost unprecedented in modern history. He has been Lula's foreign minister since 2003 (he also served in the same role in the 1990s) but I think there is a fair case to be made that he is currently the world's most successful foreign minister.

It is impossible to pinpoint just one turning point in Amorim's efforts to transform Brazil from a lumbering regional power of dubious international clout into one of the most important players on the world stage, acknowledged by global consensus to play an unprecedented leading role. It may have come when he played a central role helping to engineer a pushback by emerging countries against a business-as-usual power play by the U.S. and Europe during the Cancun trade talks in 2003. It might have been the canny way the Brazilians have used issues such as their biofuels leadership to forge new dialogues and influence either with the United States or with other emerging powers. It certainly involved his embrace of the idea of transforming the BRICs from acronym to important geopolitical collaboration, working with his counterparts in Russia, India and China to institutionalize the dialogue between the countries and to coordinate their messages. (Arguably the BRIC helped most by this alliance is Brazil. Russia, China and India all earn places at the table due to military capabilities, population size, economic clout or resources. Brazil has all these things...but less than the others.) It also involved countless other things from the Brazil's deepened and tightened ties with countries like China, it's promotion of both investment flows and a reputation for being comparatively secure in the face of global economic reversals, the comfort level America's new President has with his Brazilian counterpart -- even extending to encouraging them to play a role as a conduit to, for example, the Iranians. Agree or not with their every move in places like Honduras or in the OAS on Cuba, Brazil has also continued to play an important regional role even as it is clear its focus has shifted to the global stage.

Nothing illustrates how far Brazil has come or how effective the Lula-Amorim team has been than the events of the past few weeks. First, the countries of the world cashier the G8 and embrace the G20, guaranteeing Brazil a permanent place at the most important table in the world. Next, Brazil becomes the first country in South America to be awarded the right to host the Olympics. Yesterday's FT carried news that "Asia and Brazil lead rise in consumer confidence", a reflection on the reputation that the government has effectively sold (with the bulk of the credit going to a resurgent Brazilian private sector.) And this week's stories out of the IMF-World Bank meeting in Istanbul show a further institutionalization of Brazil's new role with agreement to change the structure of the International Monetary Fund. According to today's Washington Post: "The nations also preliminarily agreed to reshape the fund's voting structure, promising a blueprint for giving more clout to emerging giants like Brazil and China by January 2011."

Not a bad few days work. And while it's Brazil's Finance Ministry you'll find at IMF-World Bank Meetings, the undisputed architect of this remarkable transformation of Brazil's role in Amorim.

Much work remains to be done, of course. Part of it has to do with the new role that has been shaped. Brazil wants a permanent place on the U.N. Security Council and more of a leadership role in other international institutions. It may well earn these, but it will have to maintain its growth and stability to get there. Further, Brazil seems inclined to minimize regional threats such as those posed by Venezuela (Brazilians tend to look down their nose at their neighbors to the north almost as much as they do toward their Argentine friends to the south ... and thus they under-estimate the ability of men like Hugo Chavez to do too much damage.) And they have an election coming up that may change the cast of players and of course, that can alter the current trajectory in any number of ways -- good and bad.

But it is hard to think of another foreign minister who has so effectively orchestrated such a meaningful transformation of his country's international role. And that's why if I were asked today to cast a ballot, my vote for world's best foreign minister would likely go to Santos' native son, Celso Amorim.


Fonte: David Rothkopf
http://rothkopf.foreignpolicy.com/

quarta-feira, 7 de outubro de 2009

Declaração de São Paulo

Documento de cooperação divulgado após a Reunião de Ministros de Cultura da Ibero-América

Foi divulgada nesse sábado, 3 de outubro, depois de uma ampla discussão, a Declaração de São Paulo, fruto da Reunião Extraordinária de Ministros da Cultura da Ibero-América, dentro da programação do II Congresso de Cultura Ibero-Americana. O documento tem como objetivo contribuir para o estabelecimento da cooperação e da integração da comunidade ibero-americana. O encontro aconteceu no Museu AfroBrasil, Parque do Ibirapuera, na capital paulista,

Com muita alegria o ministro da Cultura do Brasil, Juca Ferreira, propôs a criação de um grupo de trabalho para incorporar os países ibero-americanos, da comunidade dos Países de Língua Portuguesa e do Caribe, na programação cultural dos Jogos Olímpicos de 2016, no Rio de Janeiro. “A ideia é que os jogos sejam um festival mundial com todos esses países e minha proposta é pensarmos em criar uma agência ibero-americana e que todas as nações participem da organização cultural dos jogos”.

Ressaltou que assim como a política e a economia, a cultura tem importância em todos os territórios. “Estamos unidos por duas línguas-irmãs e uma história em comum. Dividimos um mesmo olhar sobre o mundo, harmônico em sua pluralidade de manifestações. Esse macro-espaço linguístico, cultural, econômico e político é nosso melhor passaporte para a globalização”.

A ministra da Cultura da Espanha, Ángeles González-Sinde, apoiou a proposta e sugeriu a criação de um fundo para os países ibero-americanos e a economia da cultura como ferramenta para o desenvolvimento dos países do Caribe e da África. “Um fundo para a cultura é uma ideia interessante. Mas precisamos também de tempo para uma proposta dessas tramitar na União Europeia e, na minha opinião, precisamos quantificar a participação da cultura na economia”.

Como o próximo Congresso Ibero-Americano será realizado na cidade colombiana de Medellín, e terá como tema, Música e Dança, a ministra da Cultura da Colômbia, Paula Moreno, propôs o seguinte: criar um fundo europeu para estimular a cultura ibero-americana, liderado pela Espanha que assumirá em 2010 a presidência semestral do bloco. “Conversamos com outros representantes para avançar nas discussões de um fundo, um esquema de apoio às indústrias musicais. Todos nós sabemos que o setor musical está em crise”, esclareceu

Também interessada em que seu país continue participando do Congresso, a ministra da Cultura de Angola, Rosa Maria, disse que é importante permanecer nesse bloco para revisar os pontos comuns existentes na cultura dos países ibero-americanos com os países africanos. “Essas discussões e as próximas irão aprofundar cada vez mais a troca de experiências e inspirar a todos a colocarem a cultura como meta para o desenvolvimento cultural e social”.

O ministro da Cultura do Equador, Ramiro Noriega, explicou que seu Ministério há alguns anos tem se empenhado para colocar a cultura como uma política de Estado. “Temos alcançado alguns avanços nessa questão. Com as modificações dos processos democráticos criaremos uma política cultural até dezembro. Uma lei que terá, como proposta, os direitos culturais como direitos humanos”.

O documento destaca o compromisso dos países ibero-americanos em implementar o Plano de Ação da Carta Cultural Ibero-Americana. Propõe que a Cultura seja a base indispensável ao desenvolvimento integral do ser humano e da coesão social dos povos da região; a necessidade de fomentar a realização de ações conjuntas destinadas ao desenvolvimento de políticas culturais como um ativo de crescimento e melhora da qualidade de vida dos cidadãos da Ibero-América; o papel da Cultura na criação de identidades inclusivas e respeitosas da diversidade, que estabeleçam a sua força por meio do diálogo e da cooperação das comunidades; a função da Cultura como elemento de expressão simbólica, indispensável para a plena realização do ser humano em sua busca da felicidade e o exercício da Cultura como uma dimensão da cidadania e um elemento básico para a coesão e a inclusão social.

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/10/05/reuniao-de-ministro-da-cultura-dos-paises-ibero-americanos/
(Marcelo Lucena, Comunicação Social/MinC)

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Conjur: nomes e atribuições

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/sobre/gabinete/

sexta-feira, 25 de setembro de 2009

Selo Mercosul Cultural

Aprovada a arte do dispositivo de facilitação aduaneira para circulação de bens culturais na região

Divulgada nesta sexta-feira, 25 de setembro, a arte do Selo Mercosul Cultural, a ser utilizado para facilitação aduaneira para a importação e exportação temporárias de bens integrantes de projetos culturais. O instrumento foi criado segundo decisão do Conselho do Mercado Comum do Mercosul, em dezembro de 2008. A Portaria nº 70, que trata do dispositivo, sua forma e uso, foi publicada no Diário Oficial da União (Seção 1, páginas de 5 a 7).

Com a utilização do Selo, os serviços e bens culturais têm trânsito livre nas alfândegas dos países do Mercosul. Todos os trâmites legais para o transporte destes produtos passam a ser realizados no local de origem, antes do embarque. Após receber o Selo, o bem tem acesso livre ao país e só é aberto no destino. Além de reduzir o tempo gasto nas alfândegas, o projeto visa, também, proteger a integridade das obras de arte, que podem ser danificadas quando abertas para a fiscalização.

A iniciativa será implantada, primeiramente, nos quatro Estados Partes - Brasil, Argentina, Paraguai e Uruguai - e, posteriormente, estendida aos dez países pertencentes ao bloco econômico. A criação do Selo Mercosul Cultural já vem sendo discutida desde 1998 e sua implementação conta com a colaboração de Aduanas e Parlamentos de todas as nações da região.

Para que um bem de caráter cultural seja protegido pelo mecanismo, deverá obter autorização concedida pelos órgãos nacionais competentes. O Selo será exclusivamente de uso oficial e deverá ser impresso, em cada país, por instituição habilitada a seguir as especificações técnicas e aos requisitos de segurança conforme determinado na Portaria.

(Texto: Sheila Rezende, Comunicação Social/MinC)
(Fonte: DRI/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/25/selo-mercosul-cultural-4/

quarta-feira, 23 de setembro de 2009

Aprovado na CEC o Plano Nacional de Cultura

Substitutivo do Projeto de Lei do PNC obteve unanimidade na Comissão de Educação e Cultura

O Plano Nacional de Cultura (PNC) avançou, na manhã desta quarta-feira, 23 de setembro, mais uma etapa importante. O substitutivo do Projeto de Lei foi aprovado na Comissão de Educação e Cultura (CEC) da Câmara dos Deputados. Agora, o texto segue para a Comissão de Constituição e Justiça (CCJ) e, após aprovação, será encaminhado ao Senado Federal, onde está prevista tramitação similar.

A relatora do PL nº 6.835/2006, deputada federal Fátima Bezerra (PT-RN), em diálogo com o Ministério da Cultura, fez novas alterações no texto (confira a forma final aprovada pela Comissão). Os integrantes da CEC também aprovaram a proposta para modificar o Artigo 4º. A redação do dispositivo, a ser incorporada na CCJ, ficou assim:

“Os planos plurianuais, as leis de diretrizes orçamentárias e as leis orçamentárias da União e dos entes da federação que aderirem às diretrizes e metas do Plano Nacional de Cultura disporão sobre os recursos a serem destinados à execução das ações constantes do anexo desta Lei.”

O PNC, que orientará as políticas culturais num horizonte de dez anos, foi elaborado com base em debates e estudos realizados desde 2003, com intensa participação social. “O Estado brasileiro caminha para adquirir, pela primeira vez, capacidade de planejamento das políticas nessa área”, avaliou o secretário de Políticas Culturais do MinC, José Luiz Herencia.

“As diretrizes, objetivos e metas do Plano orientarão os investimentos do poder público”, complementou Herencia. “Agora enfrentaremos a próxima luta, que é garantir a capacidade de investimento de um Estado que está assumindo suas responsabilidades para reverter os indicadores de exclusão cultural no país.” Na sua opinião, foi justamente a falta de planejamento que gerou “as enormes distorções visíveis no modelo de financiamento cultural.”

O secretário Herencia destacou, ainda, “a sensibilidade e o empenho dos parlamentares de todos os partidos” na CEC da Câmara dos Deputados, em especial da presidente da Comissão, deputada Maria do Rosário (PT-RS), e da relatora do Projeto de Lei. Pelo MinC, também acompanharam a votação o presidente da Fundação Nacional de Artes (Funarte), Sérgio Mamberti, e o secretário executivo substituto, Gustavo Vidigal.

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/23/plano-nacional-de-cultura-e-aprovado-em-comissao-da-camara-dos-deputados/
(Texto: Pedro Biondi, SPC/MinC)

Herói Guarani

Nome do índio guarani Sepé Tiaraju foi inscrito no 'Livro dos Heróis da Pátria'

O presidente da República em exercício, José de Alencar, sancionou lei que inscreve o nome de Sepé Tiaraju no Livro dos Heróis da Pátria, que se encontra no Panteão da Liberdade e da Democracia, na Praça dos Três Poderes, em Brasília. Com assinatura conjunta do ministro da Cultura, Juca Ferreira, o ato foi publicado nesta terça-feira, 22 de setembro, no Diário Oficial da União.

O nome do índio missioneiro rio-grandense-do-sul é a décima-primeira inscrição no Livro e se dá para assinalar a passagem dos 250 anos de sua morte. Desde novembro de 2005, José Tiaraju já constava como herói guarani declarado pela Assembléia Legislativa do Rio Grande do Sul.

Nascido em um dos aldeamentos jesuíticos dos Sete Povos das Missões, foi batizado com o nome latino cristão de Joseph. Também conhecido como Sepé, por ser um bom combatente e estrategista tornou-se líder das milícias indígenas que atuaram contra as tropas luso-brasileira e espanhola na chamada Guerra Guaranítica.

Tal conflito inseriu-se no contexto histórico das demarcações decorrentes da assinatura do Tratado de Madrid (1750), que exigiu a retirada da população guarani aldeada pelos missionários jesuítas do território que ocupava, havia cerca de 150 anos.

Por seu feito, chegando a ser considerado um santo popular, virou personagem lendário gaúcho e sua memória ficou registrada na literatura por Basílio da Gama no poema épico O Uraguay (1769) e por Érico Veríssimo no romance O Tempo e o Vento (1962).

O Livro de Aço

Destinado ao registro perpétuo de personalidades históricas ou de grupos de brasileiros que tenham oferecido suas vidas para a defesa da Pátria, com excepcional dedicação e heroísmo, o Livro dos Heróis da Pátria já contava com os nomes de dez personalidades:

* Alferes Joaquim José da Silva Xavier, o Tiradentes
* Zumbi dos Palmares
* Marechal Manuel Deodoro da Fonseca
* Dom Pedro I
* Marechal Luís Alves de Lima e Silva, o Duque de Caxias
* Coronel José Plácido de Castro
* Almirante Joaquim Marques Lisboa, o Marquês de Tamandaré
* Almirante Francisco Manuel Barroso da Silva, o Barão do Amazonas
* Alberto Santos Dumont
* José Bonifácio de Andrada e Silva, o Patriarca da Independência

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/22/heroi-missioneiro/

segunda-feira, 21 de setembro de 2009

Agenda em Cuba

Ministro Juca Ferreira visita o país para intensificar acordo de cooperação cultural

O ministro da Cultura, Juca Ferreira, embarcou nesse domingo, dia 13 de setembro, para Havana, em sua primeira visita oficial ao país. A viagem terá duração de uma semana com passagem, também, pela cidade de Santiago de Cuba. Compõem a delegação brasileira o secretário do Audiovisual do Ministério da Cultura, Sílvio Da-Rin, e o diretor de Relações Internacionais, Marcelo Dantas. A equipe vai ao país atendendo a um convite do ministro da Cultura cubano, Abel Prieto.

Na ocasião, serão assinados dois documentos no âmbito do Acordo de Cooperação Cultural e Educacional entre Brasil e Cuba, firmado em 1988. O primeiro é um Protocolo de Intenções para o Desenvolvimento de Ações Conjuntas na área da Cultura, a ser ratificado entre os dois ministros. O segundo é um Acordo de Cooperação Técnica na área Audiovisual, entre o secretário Da-Rin e a diretora-geral da Fundación del Nuevo Cine Latinoamericano (FNCL), Alquimia Peña.

O protocolo de intenções estabelece o desenvolvimento de ações de cooperação, intercâmbio e divulgação mútua nas áreas do patrimônio cultural, museus, audiovisual, livro-leitura e bibliotecas, cultura popular e cidadania, e cultura afrodescendente.

O acordo de cooperação na área audiovisual prevê o intercâmbio e a capacitação de recursos humanos, mediante a criação de bolsas de apoio à formação profissional, bem como a assistência técnica aos projetos a serem desenvolvidos, por meio do envio de especialistas e docentes de um país ao outro, além da permuta de produtos audiovisuais e bibliografia no setor.

O termo estabelece, ainda, a formação de um Comitê Geral para coordenar as ações, a ser formado por representantes da Secretaria do Audiovisual do Ministério da Cultura brasileiro e da Fundación del Nuevo Cine Latinoamericano, encabeçado por seus respectivos dirigentes. O comitê deverá reunir-se pelo menos uma vez ao ano, para a troca de informações das atividades desenvolvidas e o planejamento das ações do próximo ano.

Programação - Os compromissos oficiais da comitiva brasileira em Cuba começaram às 10h de segunda-feira (dia 14), na sede do Ministério da Cultura cubano. Durante os sete dias em que permanecem no país eles irão visitar instituições públicas e espaços culturais com os quais o Brasil tem interesse de cooperação.

Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/14/agenda-em-cuba/
(Patrícia Saldanha, Comunicação Social/MinC)

Prêmio Cultural LGBT

SID/MinC prorroga prazo para envio da documentação dos selecionados

O Ministério da Cultura, por meio da Secretaria da Identidade e da Diversidade Cultura, prorrogou o prazo, para encaminhamento da documentação dos selecionados do Prêmio Cultural LGBT, para até o dia 25 de setembro. O Edital SID/MinC nº11 foi publicada nesta quarta-feira, 16 de setembro, no Diário Oficial da União (Seção 3, página 14).

O concurso contemplará 54 iniciativas culturais que contribuíram para o combate à homofobia e para o aumento da visibilidade do segmento LGBT, com recursos de R$ 23 mil.

As instituições selecionadas para o recebimento do Prêmio Cultural LGBT devem encaminhar a documentação relacionada no Artigo 2º do Edital SID/MINC Nº 09, de 20 de agosto de 2009 - Homologação do Resultado final do Concurso Publico Prêmio Cultural LGBT 2009 publicado no DOU de 25/08/2009, Seção 3 p. 17/18, por meio dos serviços de postagem da Empresa Brasileira de Correios e Telégrafos - ECT - para o seguinte endereço:

* Concurso Público Prêmio Cultural LGBT 2009
Caixa Postal nº 8591 - SCS Quadra 06 - Bloco “A”- Loja 246 - Ed. Carioca
CEP 70306-970 - Brasília-DF

O proponente que não atender ao ato convocatório na forma e no prazo dispostos nos Artigos 1º e 2º deste Edital e/ou encontrar-se inadimplente junto ao Ministério da Cultura ou junto aos Sistemas SIAFI e CADIN, terá sua iniciativa automaticamente eliminada, sendo substituída pela que estiver melhor pontuada dentre as excedentes no processo classificatório.

Outras informações:(61) 2024-2381, ou pelo endereço eletrônico lgbt.premio2009@cultura.gov.br.


Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/16/premio-cultural-lgbt/
Publicado por Clelia Araujo/Comunicação Social

Audiência Pública do Vale-Cultura

Segundo encontro da série de debates sobre o PL será promovido nesta sexta-feira (dia 18), em São Luís

Nesta sexta-feira, 18 de setembro, será realizada Audiência Pública sobre o Vale-Cultura em São Luís. O debate ocorrerá a partir das 9 h, no Auditório Arnaldo Ferreira, da Associação Comercial do Maranhão (Praça Benedito Leite, nº 264 - Centro).

Promovido pela Câmara dos Deputados, o evento contará com a presença do deputado federal Flávio Dino (PCdoB/MA), relator do Projeto de Lei que institui o Programa de Cultura do Trabalhador e cria o benefício na Comissão de Constituição e Justiça e de Cidadania (CCJC). Representando o ministro da Cultura, participa o chefe de gabinete Oswaldo Gomes dos Reis Junior.

Trata-se do segundo encontro voltado para a apresentação e discussão do PL nº 5.798/2009. No início desta semana, a capital pernambucana abriu a série de audiências públicas a serem promovidas em diversas cidades do país.

Tramitação - A proposta - que está sendo analisada, simultaneamente, em quatro Comissões da Câmara dos Deputados: Constituição e Justiça e de Cidadanina (CCCJ), Educação e Cultura (CEC), Finanças e Tributação (CFT) e de Trabalho, de Administração e Serviço Público (CTASP) - tramita até 10 de outubro, em regime de urgência. No último dia 11, encerrou-se o prazo de emendamento ao Projeto de Lei.

Saiba mais sobre Vale-Cultura: blogs.cultura.gov.br/valecultura.

Publicado por Comunicação Social/MinC
Fonte: http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/17/audiencia-publica-sobre-o-vale-cultura/

sexta-feira, 11 de setembro de 2009

Bibliotecas Públicas Municipais

Levantamento inédito tem início nesta terça-feira, dia 8 de setembro
MinC e FGV avaliam condições das bibliotecas públicas municipais do país

O Ministério da Cultura, por meio do Programa Mais Cultura, contratou a Fundação Getúlio Vargas (FGV) para realizar levantamento das condições das bibliotecas públicas municipais brasileiras. Os técnicos da fundação iniciaram os trabalhos de campo nesta terça-feira, dia 8 de setembro. Os dados apurados pela pesquisa deverão ser apresentados em dezembro deste ano.

A ação contribuirá para o aperfeiçoamento da base de dados do Sistema Nacional de Bibliotecas Públicas (SNBP) da Fundação Biblioteca Nacional (FBN); subsidiar o MinC com informações necessárias ao planejamento, acompanhamento e otimização dos investimentos na área de livro e leitura e contribuir para que o governo federal cumpra a meta estabelecida de zerar o número de municípios brasileiros sem biblioteca pública municipal.

O estudo será realizado por meio de levantamento e análise de informações, junto aos responsáveis diretos das referidas bibliotecas e ao SNBP/FBN, e irá traçar um quadro da situação das bibliotecas públicas municipais no país. Serão realizadas visitas in loco para avaliar as condições das bibliotecas no que diz respeito ao seu funcionamento, incluindo: acervo, recursos humanos, condições físicas, infraestrutura, equipamentos, formação de pessoal, entre outros, segundo normas de funcionamento e condições de instalações reconhecidas internacionalmente e fornecidas pelo Sistema Nacional de Bibliotecas Públicas da Fundação Biblioteca Nacional.

O levantamento terá caráter qualitativo com a realização de entrevistas nas prefeituras, secretarias municipais de cultura, de educação ou mesmo nas bibliotecas públicas do município, com os responsáveis pelas unidades. Além da coleta de dados, haverá registro fotográfico das instalações.

De acordo com o diretor de Livro, Leitura e Literatura do Ministério da Cultura, Fabiano dos Santos Piuba, como resultado será produzido um quadro estatístico das principais deficiências, perfis e frequência de usuários por região, estados e outras territorializações. “Teremos assim um retrato do quadro das bibliotecas em vários aspectos, o que permitirá a qualificação das ações e programas do MinC, considerando as prioridades e também as experiências de gestão desses equipamentos tão úteis para o desenvolvimento do país”, explica o diretor.

Segundo a secretária de Articulação Institucional do MinC e coordenadora executiva do Programa Mais Cultura, Silvana Meireles, “o Ministério da Cultura tem empreendido ações no sentido de implementar uma nova perspectiva para a biblioteca como equipamento público, segundo o conceito de biblioteca viva, configurando espaços dinâmicos, interativos, convidativos, confortáveis, que proporcionem a fruição cultural através da leitura e também de outras linguagens”.

Investimentos - O Mais Cultura investiu, nos anos de 2007 e 2008, mais de R$ 37 milhões na aquisição de kits para implantação de bibliotecas públicas em 661 municípios do país. Cada kit de implantação é composto de dois mil livros, mobiliários, computador, televisão de 29 polegadas, aparelho de DVD e som. O investimento também se deu na aquisição de kits de modernização de bibliotecas para 410 municípios no valor de R$ 14,7 milhões. Além de acervo, mobiliário e equipamentos, o kit de modernização inclui telecentro digital composto de 11 computadores com acesso à internet banda larga. A ação conta com o apoio do Ministério das Comunicações.

Fonte:(Tatiana Sottili, SAI/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/08/minc-e-fgv-avaliam-condicoes-das-bibliotecas-publicas-municipais-do-pais/

São Paulo, Mon Amour

Exposição em Paris reúne obras de artistas brasileiros sobre a maior metrópole latino-americana

Começa neste sábado, 12 de setembro, em Paris, a exposição São Paulo, Mon Amour que reúne nove artistas brasileiros, dentre fotógrafos, grafiteiros, pixadores, videastas, artista plástico e ilustrador. A cidade de São Paulo surge nas obras através de uma grande diversidade de perspectivas que, reunidas, se encaminham para uma visão global.

O projeto recebeu apoio do Ministério da Cultura, por meio do edital de Seleção de Passagens Aéreas com recursos do Fundo Nacional da Cultura, e da ação Fomento a Grupos e Redes da Diversidade Cultural Brasileira da Secretaria da Identidade e da Diversidade Cultural (SID/MinC).

Através desta ação, o projeto foi beneficiado com duas passagens aéras para dois artistas que não concorreram ao edital de seleção de passagens do MinC. A exposição convida os visitantes a mergulhar na efervescência da maior metrópole latinoamericana, com uma leitura visual da cidade de São Paulo que faz surgir do caos urbano uma estética inesperada.

O comissário da exposição, Sérgio Franco, ressalta a interdependência recíproca entre o lugar da criação e os artistas participantes: “existem influências recíprocas, marcadas pelas transformações que uma pode exercer sobre a outra”.

Para o secretário da SID/MinC, Américo Córdula, esta exposição “é um dos raros momentos em que estão reunidos a periferia e o centro, o de baixo e o de cima, a diversidade de personagens como moradores de rua, grafiteiros e operários, e cenários como avenidas, viadutos e arranhacéus de uma cidade múltipla como São Paulo”.

A exposição estará aberta, com entrada franca, até o dia 26 de setembro, na Maison des Métallos (Casa dos Metalúrgicos - 95 Rue Jean Pierre Timbaud 75011), espaço cultural mantido pela Prefeitura de Paris, que constitui um lugar histórico dos metalúrgicos franceses e dos movimentos de resistência política na França. Depois de Paris, a exposição deverá ser mostrada no Brasil, em local ainda a ser definido.

Fonte: (Comunicação SID/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/11/sao-paulo-mon-amour/

Primeiro Espaço Mais Cultura

Presidente Lula da Silva inaugurou o Cuca Che Guevara, em Fortaleza
MinC investe R$ 8 milhões na implantação de espaços culturais em Fortaleza

“As poltronas do cineteatro daqui são mais confortáveis que as poltronas do cine do Alvorada”, comentou o presidente da República, Luiz Inácio Lula da Silva, ao inaugurar nessa quinta-feira, 10 de setembro, o primeiro Espaço Mais Cultura do país, o Centro Urbano de Cultura, Arte, Ciência e Esporte de Fortaleza – Cuca Che Guevara, localizado na Barra do Ceará. Com mais de 14 mil m² e capacidade para atender 3.500 jovens por dia, o espaço já é considerado o maior equipamento cultural público da América Latina. A unidade conta com um cineteatro, ginásio de esportes, campo de futebol, piscina olímpica, rádio escola, dentre outros espaços, construídos especialmente para o atendimento de adolescentes e jovens.

“A gente não vê mais ninguém de 50 ou 60 anos ser preso. Quem vai para a prisão é a juventude brasileira, os jovens de 18, 19, 20, 24 anos. E o que aconteceu com esses jovens quando eles precisavam da figura do Estado e o Estado não existia para eles?”, indagou o presidente Lula ao criticar o descaso histórico dos governos frente às políticas para a juventude. “Por isso criamos o Pronasci. Por isso estamos fazendo policiamento nos bairros, com um policial ligado quase umbilicalmente ao pessoal local. Por isso criamos as Mães da Paz, que é para poder tentar recuperar o jovem antes de prendê-lo. Por isso criamos um sistema prisional que busca recuperar o jovem - e não condená-lo a [ficar a] vida inteira preso. Por isso criamos o Espaço Mais Cultura”, informou Lula.

Os Espaços Mais Cultura são uma ação do Programa Mais Cultura, criados para melhorar a qualidade de vida em periferias e centros urbanos com baixos indicadores sociais e marcados pela exclusão cultural. “Hoje o Brasil tem números arlamantes, nem 20% da população têm acesso aos bens e produtos culturais aqui produzidos. Por isso desenvolvemos os Pontos de Cultura, que já são mais de 2.000 em todo o país, e agora criamos esses espaços”, afirmou o ministro da Cultura, Juca Ferreira, que anunciou o lançamento do Edital Público Espaços Mais Cultura, no mês de outubro, que vai destinar R$ 10 milhões para a construção de centros culturais em cidades com população entre 50 mil e 500 mil habitantes.

Ao comentar a estrutura do local, o presidente Lula lembrou de uma frase de Joãosinho Trinta, em resposta às críticas feitas por intelectuais sobre os desfiles luxuosos da Beija-Flor. “Ele falou uma coisa: ‘quem gosta de miséria é intelectual, pobre gosta de luxo, pobre gosta de coisa importante”, recordou Lula que pediu ao ministro da Cultura que o Cuca seja um modelo para a construção dos novos Espaços Mais Cultura. “O Juca me dizia agora há pouco: ‘Presidente, a partir do Cuca, nunca mais o senhor vai contar a história do tchó’. É isso, porque agora a cultura está ganhando uma nova dimensão, porque vai passar a ser um paradigma para a gente fazer outras coisas neste país”, afirmou.

Com uma das mais privilegiadas vistas de Fortaleza, o Cuca Che Guevara foi construído à frente do encontro das águas do rio Ceará com o mar, no mesmo terreno que há 30 anos abrigou o Clube de Regatas, voltado para a alta sociedade da capital. “Queriam construir hotéis nesse terreno, mas conseguimos garantir a construção desse novo espaço para atender as juventudes da cidade, independente de posição social, gênero, cor”, informou a prefeita de Fortaleza, Luizianne Lins.

Durante o evento, o ministro Juca Ferreira e a prefeita Luizianne Lins assinaram o Acordo de Cooperação do Programa Mais Cultura. Ao todo, o Ministério da Cultura está investindo R$ 8,1 milhões para a implantação de dois Espaços Mais Cultura na capital cearense – além da recém-inaugurada, outra unidade será construída em área de intervenção do Programa de Aceleração do Crescimento. Do montante, R$ 2,5 milhões foram para equipar o Cuca Che Guevara, sendo R$ 1 milhão para o cineteatro, com contrapartida de R$ 391 mil da Prefeitura Municipal de Fortaleza. A capacidade do cineteatro, que garante a acessibilidade de deficientes físicos, é de 220 pessoas, ocupando uma área de 187 m². Os R$ 5,5 milhões restantes são para construir e equipar o segundo Espaço Mais Cultura na cidade, em obra do PAC.

Cultura e PAC - Ação do Programa Mais Cultura, do MinC, os Espaços Mais Cultura visam promover a melhoria da qualidade de vida da população residente em periferias e centros urbanos caracterizados por baixos indicadores sociais e marcados pela escassez de produtos e serviços culturais. Além de Fortaleza, outras 18 cidades terão unidades em obras do Programa de Aceleração do Crescimento. Sete projetos já foram aprovados e receberam R$ 6,7 milhões do Mais Cultura, nas cidades de Recife, Curitiba, Santos, Belém, São Luís, Natal e Florianópolis. Os demais projetos estão sendo formatados para as seguintes capitais: Brasília, Campo Grande, Cuiabá, São Paulo, Rio de Janeiro, Goiânia, Teresina, Palmas, Salvador e Maceió.

Saiba mais sobre o Programa Mais Cultura, que integra a Agenda Social do Governo Federal, democratiza o acesso da população a equipamentos e serviços culturais e articula políticas sociais com políticas de infraestrutura como moradia e saneamento.

Fonte: (Nanan Catalão, Ascom/MinC e Rafael Ely, SAI/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/11/minc-investe-r-8-milhoes-na-implantacao-de-espacos-culturais-em-fortaleza/

sexta-feira, 4 de setembro de 2009

Partituras, Fonogramas e Videogramas

Fundação Biblioteca Nacional poderá vir a sediar o depósito legal das obras musicais produzidas no Brasil

Tramita no Congresso Nacional um Projeto de Lei de autoria dos deputados Gustavo Fruet (PSDB/PR) e Chico D’Angelo (PT/RJ) propondo a criação do depósito legal de partituras, fonogramas e videogramas musicais, produzidos no país, na Fundação Biblioteca Nacional, instituição vinculada ao Ministério da Cultura, localizada no Rio de Janeiro.

A justificativa para a apresentação da proposta foi a necessidade do país ter assegurado o registro, a guarda, a divulgação e a preservação da memória fonográfica brasileira. O PL nº 1.203/2007 já foi aprovado pela Câmara dos Deputados e encontra-se na Comissão de Educação, Cultura e Esporte do Senado Federal aguardando para ser incluído na pauta das votações.

O Projeto de Lei estabelece a responsabilidade para as impressoras e gravadoras musicais remeterem à FBN/MinC, no mínimo duas cópias de cada obra editada ou gravada, bem como sua versão em arquivo digital, no prazo máximo de 30 dias após a publicação. O material recebido deverá ficar disponível somente para preservação e consulta pública, sendo proibida a reprodução em qualquer meio e a divulgação na Rede Mundial de Computadores.

Parecer emitido pelo Centro de Processamento Técnico da FBN/MinC manifesta-se a favor da proposição com a ressalva de não haver necessidade de elaborar nova legislação sobre o tema, bastando apenas o aperfeiçoamento do texto da lei já existente sobre depósito legal de publicações na Biblioteca Nacional, para incluir as palavras fonogramas, videofonogramas e partituras musicais.

Segunda a chefe da Divisão de Música da Biblioteca Nacional, Elisete Dimas, a produção musical brasileira será muito bem vinda à instituição, mas será preciso resolver primeiro o problema da falta de infraestrutura física para receber este novo acervo. Por falta de espaço, o setor já está instalado fora do prédio-sede, em um local pequeno, no 3º andar do Palácio Gustavo Capanema, no centro histórico da cidade.

(Patrícia Saldanha, Comunicação Social/MinC)
http://www.cultura.gov.br/site/2009/09/03/deposito-legal-de-fonogramas/